Am nächsten Mittwoch ist in der Schule meines großen Sohnes Elternsprechtag. Nicht der „normale“, große Sprechtag, sondern eine Sonderveranstaltung für die Eltern der Fünftklässler und nur bei den Lehrern der drei Hautfächer. Es geht hier nicht um intensive Besprechungen, sondern mehr um ein kurzes Kennenlernen, soweit noch nicht erfolgt, und den Einblick in die Leistungen. Auch wegen einer eventuellen Querversetzung (die für uns nicht ansteht)!
Ich habe mit mir gerungen, ob ich überhaupt Termine bei den drei Lehrern brauche, da es leistungsmäßig nichts zu besprechen gibt
und ich Deutschlehrer und Mathelehrerin (= Klassenlehrerin) schon kenne und auch als Elternbeirat sowieso einen guten Kontakt zur Klassenlehrerin habe. Bin dann zu dem Schluss gekommen, dass ich mit der Englischlehrerin sprechen möchte, da Robin Hörgeräte hat und es bei einer Sprache ja doch aufs Hören ankommt blablabla. (Die Vokabeln beherrscht er schriftlich einwandfrei, allerdings kann ich oft, wenn er etwas vorliest, keine Ähnlichkeiten zu mir bekannten lebenden oder toten Sprachen feststellen…
Okay, das war bei vielen von uns sicherlich anfangs auch nicht anders…
).
Also wollte ich ihm morgen den Zettel zur Terminvereinbarung mitgeben.
Jetzt kommt das Kind heute nach Hause und sagt, dass seine Englischlehrerin mich gerne sehen möchte beim Elternsprechtag!
Wegen der Hörgeräte!
HILFE!!!! Sie hat zwar zu ihm gesagt, er brauche keine Angst zu haben, aber ich bin jetzt voll in Panik! Was wird sie nur von mir wollen? Ich weiß nicht, ob das jemand versteht, aber für mich ist es ein ganz anderes Gefühl, wenn ich um einen Termin bitte als wenn ich zu einem Termin gebeten werde!
Was soll ich nur machen? Englisch muss er ja machen! Als 2. Fremdsprache wird Robin definitiv Latein wählen, da fällt das Ausspracheproblem flach, aber Englisch hat er trotzdem!
Drückt uns die Daumen, dass es nichts wirklich Schlimmes ist!










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