Das ist der olympische Gedanke – und so sind wir (Supermom und Sohn-1) heute nach Darmstadt zum Landesentscheid der Mathematik-Olympiade gefahren. Das heißt, ich habe ihn um 8:00 Uhr hingefahren und abgeliefert, bin wieder nach Hause gedüst, um um 16:00 Uhr wieder vor der TU Darmstadt zu stehen. Jeweils 50 km einfache Fahrt.
Bei der Klausurenrückgabe großes Drama: Zum allerersten Mal in seinem Leben musste mein erfolgsverwöhnter Sohn hinnehmen, dass er nicht alle Punkte erreicht hat. Das kannte er gar nicht und ich musste auf ihn einreden wie auf ein krankes Pferd, um ihn wieder einigermaßen aufzubauen. Das arme Kind war den Tränen nahe und völlig gefrustet!
Zur Siegerehrung wollte er dann gar nicht mehr gehen, aber ich fand es schon wichtig, dass er dort auch noch einmal von anderen Leuten hört, dass es schon ein toller Erfolg war, sich überhaupt qualifiziert zu haben. Keiner war dann aber erstaunter als mein Sohn, als er dann bei der Siegerehrung nach vorne gebeten wurde und eine Urkunde als 3. Landessieger seiner Jahrgangsstufe erhielt.
Muttern ist ebenfalls stolz wie Oskar (obwohl ich ja außer Chauffeurdiensten nicht wirklich etwas dazu beigetragen habe).
Aus seiner Schule waren drei Leute qualifiziert, davon ist noch ein Weiterer 3. Landessieger geworden (allerdings in einer anderen Jahrgangstufe).
Herzlichen Glückwunsch!







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