Bei Familie Supermom hängt ein wenig der Haussegen schief…
Stein des Anstoßes sind diese Schuhe, die heute in unseren Besitz gelangten:
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Superdad ging einkaufen und nahm Sohn2 mit. Sie wollten ein paar Besorgungen machen und ins Schuhgeschäft (Superdad sucht für sich Converse-Schuhe in irgendwelchen obskuren Farben, die es nirgendwo gibt
) In einem Anfall geistiger Umnachtung schlug ich ihm dann vor, für Sohn2 nach Halbschuhen zu schauen, da angesichts des Wetterberichts für nächste Woche das fortgesetzte Tragen von Winterstiefeln nicht angebracht scheint.
Wenige Stunden später
kamen die beiden zurück: Superdad hatte – natürlich – keine Schuhe gefunden, aber Sohn2 holte freudestrahlend ein paar blaue Scheusale aus der Tüte. Äh, wie eklig blau!
Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Blau ist meine absolute Lieblingsfarbe, aber dieses Blau…. Bäh! Möchte ich nicht drin begraben sein, in den Botten… Egal! Ich muss so nicht herumlaufen und so verbarg ich erfolgreich meinen Ekel und freute mich mit meinem Kind über die neuen Schuhe.
Und dann passierte es! Sohn2 rief „Guck mal, Mama!“ und haute mit der flachen Hand unter die Ferse des Schuhs, den er hochhielt – und der Absatz blinkte! Er blinkte!!!!! Arrrrgh!!!!! Ich meine: Wer bitte braucht blinkende Schuhe?
Seit es diese Dinger gibt, finde ich die total bescheuert! Der Träger oder die Trägerin sieht davon am allerwenigsten, wenn er oder sie nicht in der Lage ist, in Glenn-Close-Manier den Kopf um 180° zu verdrehen. Und jedesmal, wenn ich irgendeinen Bratz mit solchen Schuhen sehe, geht mir das Messer in der Tasche auf. Aus dieser meiner persönlichen unmaßgeblichen Meinung habe ich auch noch nie einen Hehl gemacht.
Außerdem finde ich es super bescheuert, dass man die Batterie, die die Fuß-Lichtorgel betreibt, nicht einmal austauschen kann und den abgetragenen Schuh dann als Sondermüll entsorgen muss.
Superdad versuchte sich herauszureden, dass er das Blinken erst dann bemerkt habe, als die Kaufentscheidung seitens Sohn2 bereits gefallen war und er dann ja nicht mehr sagen konnte, dass sie sie nicht nehmen. Hallo??? Geht’s noch??? Dieser Mann, der jeden Tag knallharte Vertragsverhandlungen über Verträge mit Millionenvolumen führt, kann plötzlich nicht nein sagen? Ich brech zusammen! Und wenn sie dem Kind noch so gut gefallen. Gibt’s nicht! Basta! Ich habe zwar schon gemerkt, dass das Elternsein viele viele Kompromisse erfordert, aber ein paar Grundprinzipien möchte ich mir schon bewahren! Und nein: Idealistin ist kein Schimpfwort!
Ende vom Lied: Kind traurig
, Mann angepestet
- und ich gehe die Schuhe am Montag umtauschen.
Wäre doch gelacht, wenn es keine anderen gäbe…
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