Es geht weiter…
Die Wetterprognosen wurden zwar für jeden Tag ein bisschen besser, aber so richtiges Strandwetter war es ja noch nicht. Aber Ausflugswetter…
Am Montag haben wir beschlossen mit dem Auto nach Kiel zu fahren.
Kiel hat eine ausgesprochen nette Einkaufsstraße, die Holstenstraße, in der es sich prima bummeln lässt. Übrigens war die Holstenstraße bundesweit die erste Fußgängerzone und das schon in den 50er Jahren. Aber bummeln kann man ja überall und da ich durch drei männliche Begleiter gehandicapt war, fiel Bummeln erst einmal flach!
Gewünscht wurde der Besuch im Aquarium, um die Seehunde anzuschauen. Also schlenderten wir entlang des Wassers, wo – im Vergleich zu Schilksee – doch schon richtig große Schiffe zu sehen sind. Unser Parkhaus lag direkt gegenüber vom Schwedenkai, der sich wiederum vis-à-vis des Norwegenkais befindet. Von dort fahren täglich die Fähren nach -Überraschung ! – Schweden (Fahrzeit 14 Stunden bis Göteborg) und Norwegen (Fahrzeit 19,5 Stunden bis Oslo). Von Strande aus konnten wir die Riesen in der Ferne sehen, wenn sie aus der Kieler Bucht ausgefahren sind; hier kamen wir schon näher ran.

Hier die Stena Line, die nach Göteborg fährt (auf diesem Bild ist eine Supermom versteckt)

Hier (links) die Color Line nach Oslo

Das portugiesische U-Boot „Tridente“, dass in Kiel bei HDW gebaut wurde
Das Aquarium des Instituts für Meereswissenschaften ist klein, aber schön gemacht. Einheimische Fische in großen, natürlich angelegten Becken. Klar, die Fische sind nicht so farbenprächtig wie Nemo & Co, aber trotzdem sehr interessant zu beobachten. Besonders beruhigend war der silbern-glitzernde Heringsschwarm, der in einem hohen, runden Aquarium im Kreis schwamm.

Die Seehunde sind in einem Außenbecken, in dem man sie durch Glaswände auch unter Wasser beobachten kann. Außerdem waren wir – planmäßig – rechtezitig zur Fütterung da.


Und nicht, dass es gar keine Tauben gäbe, aber diese Silbermöwen sind deutlich häufiger zu sehen:

Am Nachmittag schlug das Wetter dann um und der Himmel entleerte sich wolkenbruchartig – was die Superfamily nutzte, um sich erst die St.Nikolaikirche am Alten Markt (meine Kinder besichtigen so gerne Kirchen!) und danach in ein Restaurant zu flüchten.
Nach dem Essen hatte sich auch das Wetter beruhigt und Supermom pochte auf ein bisschen Window-Shopping. (Muss ja niemand erfahren, dass ich mir in einem Taschengeschäft noch einen Rucksack und eine Handtasche gekauft habe, ehe ich wieder zu Verstand kam und mich mit letzter Kraft wieder ins Freie rettete, bevor ich das Limit meiner Kreditkarte erkunden einer ernsthaften Prüfung unterziehen konnte…).
Ein Foto habe ich noch, auf dem man die Abendstimmung nach dem Wolkenbruch sehr schön sieht:

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