Seit Tagen kreisen meine Gedanken nur noch um dieses Thema: Auswandern in die Schweiz!
Ja, ich will!
Ich will in einem neuen Land noch einmal neu anfangen!
Ich gehe dorthin als Gast und will die Gepflogenheiten respektieren!
Nein, ich habe nicht das Gefühl, ich müsste Entwicklungshilfe leisten!
Sorry, ich spreche nun einmal keinen Dialekt (außer Berlinerisch, wenn ich auf 180 bin)!
Aber wenn ich dann in manchen Auswanderer-Foren die Berichte lese, dann überkommt mich das kalte Grausen:
Worauf ich jetzt schon mehrfach gestoßen bin, sind Berichte über Deutschenfeindlichkeit, die – angeblich ohne Provokation – von Beschimpfungen auf der Straße über Nicht-Bedientwerden beim Bäcker bis hin zu zerkratzten Autos, zerstochenen Autoreifen, Hundekot im Briefkasten und in der Schule beschimpften und verprügelten Kindern geht.
Grund: Weil es Deutsche sind! Das kann man ja auch nicht verheimlichen; sobald man den Mund aufmacht, ist es eben klar!
Nun wird Superdad ja jeden Tag 12 – 15 Stunden arbeiten und ich bin niemand, der einen riesigen Freundeskreis um sich rum braucht, um sich wohl zu fühlen. Meistens bin ich froh, wenn man mich einfach in Ruhe lässt… Aber die Kinder müssen ja unter Menschen… Und für die Kinder bin ich nun einmal verantwortlich. Ich habe keine Lust, Mobbing hier gegen Mobbing da einzutauschen, nur weil sie hochdeutsch sprechen.
Dann gibt es natürlich auch viele positive Berichte, aber überwiegend von Leuten, die schon länger in der Schweiz leben (das „Teutonen-Problem“ hat sich wohl in den letzten zwei Jahren verschärft) oder solchen, die keine Kinder haben oder solchen, die mit einem Schweizer Partner zusammen leben.
Wie dramatisch ist es denn nun wirklich? In Zürich und Umgebung?
Sind die Berichte stichhaltig? Oder ist das Blöd-Zeitungs-Niveau („Angst, Hass, Titten und der Wetterbericht…“)?
Ich dreh hier am Rad!
Neueste Kommentare