Einträge tagged ‘Bücher

08
Okt
09

Kulturbanause

Ich nämlich!

Mal davon abgesehen, dass ich bis dato noch nie etwas von Herta Müller gehört, geschweige denn gelesen habe, reizt mich die Würdigung der Schwedischen Akademie, sie zeichne

„mittels Verdichtung der Poesie und Sachlichkeit der Prosa Landschaften der Heimatlosigkeit“

nicht dazu, an diesem Zustand etwas zu ändern… :oops:

16
Sep
09

Wahrscheinlichkeitsrechnung, Quantenphysik…

…der Stoff, aus dem gute Thriller sind! Nicht? Doch!

Gerade ausgelesen habe ich Improbable von Adam Fawer (auf deutsch: Null).

David Caine ist ein Süchtiger. Seine Droge der Wahl heißt Poker. Und dabei hat er gute Karten (!), denn er kann im Kopf ohne Schwierigkeiten die Wahrscheinlichkeit aller möglichen Kartenkombinationen ausrechnen. Leider machen ihm in letzter Zeit epileptische Anfälle das Leben zur Hölle. Und leider ereilt ihn ein solcher beim Pokerspielen, wodurch er ein sicher geglaubtes Spiel verliert. Zu dumm, dass er seine Schulden nicht bezahlen kann. Noch dümmer ist, dass er das Geld der russischen Mafia schuldet…

So ist er plötzlich auf der Flucht und seine epileptischen Anfälle erweisen sich als Fingerzeige auf eine erstaunliche Fähigkeit: Er kann in die Zukunft sehen. Manchmal.

Diese Fähigkeit bringt neue Verfolger auf den Plan: Korrupte Wissenschaftler an der Spitze der amerikanischen Sicherheitsbehörden.

Ganz vorne dabei ist Neva Vaner, eine CIA-Agentin, die aber auch ihr eigenes Süppchen kocht…

Ein spannender Thriller für alle, die sich nicht scheuen, ein kleines bisschen über Wahrscheinlichkeitsrechnung, Statistik und Quantenphysik zu lesen / zu erfahren. Keine Bange, man muss kein Atomphysiker sein, um Spaß an diesem Buch zu haben!

03
Sep
09

Vorab gelesen: Jodi Picoult – Das Herz ihrer Tochter

Vor ungefähr zwei Wochen habe ich mich bei vorablesen registriert, ein paar Leseproben kommentiert und auch tatsächlich ein Buch zugelost bekommen: Das Herz ihrer Tochter von Jodi Picoult.

Jodi Picoult ist wohl sehr erfolgreich, aber erstaunlicherweise hatte ich von ihr noch nichts gehört, geschweige denn gelesen.

Nachdem sie ihren Mann bei einem Autounfall verloren hat, findet June eine neue Liebe und ihre kleine Tochter Elizabeth einen liebenden Stiefvater. Als June und Kurt ihr erstes gemeinsames Baby erwarten, schlägt das Schicksal erneut zu: Der Gelegenheitsarbeiter Shay Bourne, der Reparaturen in ihrem Haus durchführt, ermordet Kurt und Elizabeth, wofür die Todesstrafe verhängt wird, auch wenn die Geschworenen zuerst Probleme haben, den zurückgebliebenen jungen Mann zu verurteilen.

11 Jahre später sitzt Shay noch immer im Gefängnis, sein letzter Berufungsantrag wurde abgelehnt und er wartet auf seine Hinrichtung.

Für June droht ihre Welt zum dritten Mal zu zerbrechen, denn wegen eines angeborenen Herzfehlers wartet ihre Tochter Claire dringend auf ein Spenderherz. Davon erfährt Shay und bietet an, sein Herz nach seiner Exekution zur Verfügung zu stellen. Plötzlich beginnen im Gefängnis wundersame Dinge zu passieren…

Jodi Picoult hat hier ein beeindruckendes Buch geschrieben, dass viele komplexe Handlungsstränge verknüpft und das Geschehen aus vielen Blinkwinkeln beleuchtet. So erlebt man Shay nur aus den Perspektiven von June, Shays Anwältin Maggie, Shays Seelsorger Father Michael und seinem Mitgefangenen Lucius und muss sich aus diesen Informationen ein Bild zusammensetzen wie ein Puzzle. Das Buch behandelt so heikle Themen wie Religion, Todesstrafe, Organspende ohne ins Herz-Schmerz-Gesülze (no pun intended!), Kitschige oder Rührselige abzugleiten, wie ich anfangs befürchtet habe. (Diejenigen, die Jodi Picoult schon kennen, mögen es mir nachsehen…) Auch ist das Ende nicht unbedingt vorhersehbar, wenn ich auch eine der Schlusswendungen (ich sag aber nicht, welche…) bereits sehr früh erahnt habe (eigentlich schon auf den ersten Seiten).

Ich kann dieses Buch als gute Unterhaltung empfehlen. Gut gefallen haben mir auch Picoults Anmerkungen zu ihren Recherchen und den Verweisen auf weiterführende Informationen zu den im Buch angerissenen Themen.

Als Nächstes von Jodi Picoult werde ich mir „Nineteen Minutes“ kaufen, weil ich ganz gespannt bin, wie sie mit diesem heiklen Thema umgeht. Von der Beschreibung hört es sich so an, als ob es auch interessant als Schullektüre sein könnte… (Und wenn jemand dieses Buch bereits kennt, dann bitte in den Kommentaren keine Spoiler! Also, ihr könnt schon schreiben „Fand ich gut“ oder „Fand ich doof“, aber bitte nicht „Fand ich unglaubwürdig, weil der XY zum Schluss den ABC umgebracht hat und der Sowieso hat dann…“ Ihr wisst schon, was ich meine… ;) )

14
Jul
09

Achtung! Suchtgefahr!

Seit ich meinen iPod habe, habe ich ja Hörbücher für mich entdeckt. Sind einfach ideal beim Stricken, beim Putzen (na ja, wenn ich nur beim Putzen welche hören würde, hätte ich wohl noch keins zu Ende gehört… :oops: ), beim Kochen, beim Irgendwo-Warten…

Und mein derzeitiger Lieblings-Autor ist unbestritten Sebastian Fitzek! Seine Bücher werden von Simon Jäger gelsen, der auch Dem kleinen Drachen Grisu :lol: , Heath Ledger und Matt Damon seine Synchronstimme leiht. Und seine Bücher sind intelligent und unglaublich spannend. Das sie in Berlin spielen, wo ich mich ja auskenne, erhöht für mich den Reiz zusätzlich, aber sie wären auch toll, wenn der Schauplatz Oer-Erkenschwick wäre. :mrgreen:

Das letzte, das ich gerade gehört habe, war Splitter. Ein mitreißender, atemberaubender Psychothriller mit ziemlich  unerwartetem Ende.

Was, wenn wir die schlimmsten Erlebnisse unseres Lebens für immer aus unserem Gedächtnis löschen könnten? Und was, wenn etwas dabei schief geht?

Marc Lucas fragt sich, ob er den Verstand verliert. Marc Lucas ist sich sicher, den Verstand zu verlieren. Marc Lucas weiß, dass er den Verstand verloren haben muss. Wieso ist er plötzlich Teilnehmer des Memory-Experiments „Lernen zu vergessen“, wenn er doch nicht daran teilnehmen wollte? Warum ist in seinem Leben nichts mehr so, wie es sein soll? Warum ist seine kürzlich verstorbene Frau einmal da und dann wieder weg? Wer jagt ihn durch Berlin? Warum benehmen sich plötzlich alle ihm vertrauten Personen so verdächtig? Und warum kann er nur einer Fremden trauen? Oder kann er das wirklich? Und was soll er vergessen? Den tragischen Unfalltod seiner Frau? Aber an den erinnert er sich ja noch! Was weiß er denn, das gefährlich sein könnte?

Dieses Buch ist eine Aneinanderreihung von Cliffhangern, die den Zuhörer recht atemlos zurücklassen. Sicherlich erscheint vieles sehr klischeehaft und übertrieben, aber das mindert den Reiz beim Zuhören nicht. Vielleicht empfindet man es auch nur stellenweise als too much, weil es in Deutschland spielt, an dessen „Normalität“ man gewohnt ist? In amerikanischen Thrillern hatte ich dieses Gefühl noch nicht und die sind ja auch nicht immer wirklich aus dem Leben gegriffen. Und: Wenn man dann doch einmal nachdenkt, erscheint es nicht ganz so abwegig, dass so etwas passieren könnte. Geforscht wird daran ja schon…

Ebenfalls empfehlenswert ist Amok Spiel. Wer also mal einen guten deutschen Thriller mit vielen Irrungen und Wirrungen und überraschenden Wendungen hören mag, der sollte hier zugreifen!

Und John Katzenbach ist auch sehr gut! Besonders gefallen haben mir hier Das Opfer und Der Patient, übrigens ebenfalls von Simon Jäger gelesen.

Jetzt muss ich mir nur noch einen weiteren Fitzek, nämlich den Seelenbrecher auf den iPod knallen, damit ich auch im Urlaub was zu hören habe. Der hat zwar nicht ganz so gute Rezensionen bekommen, aber für meinen Mainstream-Geschmack reicht es sicherlich.

Und dann gehe ich mal auf die Suche, was Simon Jäger noch so gelesen hat, denn dem kann ich echt gut zuhören!

17
Apr
09

Alive and kicking!

Ja, es gibt mich noch!

Aber jetzt in den Ferien habe ich einfach anderes zu tun gehabt (Garten, mit den Kindern spielen) als zu bloggen. Gestrickt habe ich auch, aber nur Restesocken, die ich irgendwann einmal alle zusammen präsentiere. Ich habe nämlich meine ganzen Reste einmal über meinen Wollwickler gejagt, um ordentliche kleine Knäuel zu bekommen – und musste feststellen, dass ich zwei Kisten (wir reden hier von den großen durchsichtigen Plastikkisten mit Deckel, die es ab und zu im Set bei Aldi gibt) voll habe! :shock: :oops: Ja, und da habe ich beschlossen, mal jede Menge Reste zu verstricken, ehe neue Wolle hier einzieht. Und da ich jetzt gelernt habe, wie man zwei Socken gleichzeitig toe-up strickt, kann ich die Reste auch bis ganz zum Schluss aufbrauchen!

Gut, diesen Vorsatz habe ich gebrochen und mir bei der Wollbox Wolle für den February Lady Sweater bestellt. Den habe ich auch schon angeschlagen und die Passe gestrickt, aber jetzt muss ich eine Oberweitenanpassung mittels Short Rows vornehmen und da habe ich Bammel vor, daher liegt er jetzt wieder in der Ecke und ich stricke – Restesocken…

Und ich lese! Mein Stapel ungelesener Bücher nahm langsam bedenkliche Dimensionen an und ich bin auch hier dabei, ihn abzuarbeiten.

Bei Ravelry habe ich von Katrin (katho) einen Schwung Mrs. Murphy-Krimis geschenkt bekommen (Wish you were here, Rest in Pieces, Murder at Monticello, Pay Dirt, Murder, She Meowed) und in einem Rutsch weggelesen.

Danach musste ich einfach weiterhin was Leichtes, Lustiges zu mir nehmen, nämlich Lean Mean Thirteen, den 13. (ach was!) Teil der Stephanie-Plum-Reihe. Ich liebe einfach den Wortwitz, die Sprüche, die schrägen Charaktere und natürlich *fingerschleck* Morelli und Ranger. :mrgreen: Das habe ich an einem Tag durchgelesen! Ich bin ja etwas hintendran, denn es gibt schon Teil 14 und der 15. Band erscheint im Sommer.

Als Nächstes ausgesucht habe ich etwas mit mehr Spannung und weniger „Lustig“, nämlich Don’t Tell von Karen Rose.

Und ein neues Strickbuch ist heute auch bei mir angekommen, nämlich

das lang erwartete Sockenbuch von Cookie A., die auch schon so viele schöne Socken in der Knitty veröffentlicht hat. Beim ersten Durchblättern habe ich mich schon in ein, zwei Paare verguckt, aber die Socken wirken sicherlich am besten, wenn man sie aus einfarbiger oder fast einfarbiger Wolle strickt. Doch ehe neue Wolle hier einzieht… (s.o.)

11
Mär
09

Miss Marple auf Russisch

Ich liebe Krimis! Je blutiger und detailreicher, desto besser! Ich bin verrückt nach Serienmördern, die auf bizarre Weise halbe Städte auslöschen und ich verehre die GerichtsmedizinerInnen und Profiler, die dann auf höchst wissenschaftliche Weise den Mörder überführen!

Ein naturwissenschaftliches Studium ist mir zwar verwehrt geblieben, aber trotzdem liebe ich es, in die medizinischen Fachbegriffe einzutauchen und mich selbst in der Rolle der Heldin zu sehen.

Begonnen habe ich meine Krimi-Karriere aber mit der fast völlig unblutigen Agatha Christie: Miss Marple, Hercule Poirot und das Pärchen Tuppence und Tommy Beresford.

Ich liebte es, wie die Akteure so zufällig in ein Verbrechen reinstolpern und durch eine Aneinanderreihung teils unglaublicher Zufälle dann den Schurken zu Fall brachten.

Und genau in diesem Stil ist das Hörbuch, dass ich gerade ausgehört habe:

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In Nichts wäscht weißer als der Tod von Darja Donzowa stolpert die Heldin völlig unbeabsichtigt in ein solches Abenteuer. Ihr Leben ist langweilig, ihr Mann betrügt sie und eigentlich will sie sich nur noch das Leben nehmen. Das misslingt aber gründlich und plötzlich ist sie mittendrin in einer Jagd kreuz und quer durch Moskau…

11 Stunden gelungene Unterhaltung! Auch ohne viel Blut…

05
Mär
09

Menschenhandel, Verschwörung und Manipulation

Zu Ende gehört:

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Das war mal wieder ganz nach meinem Geschmack: jede Menge Spannung!

Die Gerichtsmedizinerin Dr. Maura Isles findet in einem Leichensack eine doch noch nicht Tote, Detective Rizzoli befindet sich zwecks Entbindung in der Klinik und gerät dort in eine Geiselnahme und eine Bande schleust blutjunge russische Mädchen als Sexsklavinnen in die USA ein.

FBI und Boston Police Department sind also wieder einmal gut beschäftigt. Als Buch würde ich dies als Pageturner bezeichnen!

Klasse Unterhaltung für Krimifans!

Das Lesen habe ich allerdings auch noch nicht verlernt. Das letzte Buch war

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Unter dem Pseudonym J. D. Robb schreibt Nora Roberts Krimis aus dem Jahr 2058, in denen Lieutenant Eve Dallas schlecht gelaunt und mit kernigen Sprüchen die bösen Buben und Mädels zur Strecke bringt und zwischendurch heiße Liebesnächte mit dem superreichen und -schönen Roarke verbringt.

In diesem Band (dem vierten der Serie) beenden die beiden ihre Flitterwochen damit, dass Eve bei der Entdeckung eines Selbstmordes zugegen ist. Nichts ist auffällig, außer dem glücklichen Gesichtsausdruck des Toten. Als sich später zuhause mehrere weitere Selbstmorde ereignen, die ihre Opfer ähnlich glücklich gemacht zu haben scheinen, wird Eve stutzig und geht der Sache nach…

Flüssige Unterhaltung, auch wenn die (Selbst-)Mordwaffen meines Erachtens detaillierter beschrieben hätten werden können und das Ende für meinen Geschmack zu schnell zu Ende ist.

Alles in Allem: Ein gutes Buch!

03
Mär
09

Morde in besserer Gesellschaft

Zu Ende gehört:

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Wie immer bei den Julia-Durant-Krimis sind Opfer und Täter in der Haute Volaute von Frankfurt und Umgebung zu suchen. Wie immer gibt es reichlich Verdächtige und wie immer löst Julia Durant den Fall souverän. Hier sogar unterstützt von ihrem Offenbacher Kollegen Peter Brandt – hat man denn so etwas schon gehört….? Frankfurter und Offenbacher, die zu sammen arbeiten? :mrgreen:

Korruption, Machtmissbrauch, Rechtsbeugung… Alles da!

Fazit: Solide Unterhaltung nach dem üblichen Andreas-Franz-Schema!

Für Sunsy: Es wird deutlich weniger geraucht als in früheren Romanen :D

Und ich werde auch den nächsten Julia Durant-Krimi wieder lesen / hören. Bin ja mal gespannt, ob sie sich – nach so viel Enttäuschungen durch die Männerwelt – ihren scheinbar latent vorhandenen lesbischen Neigungen hingibt (sag keiner, dass Andreas Franz irgendwelche Klischees auslässt…)! :mrgreen:

17
Feb
09

Bodenlose Frechheit

Gerade habe ich ein Hörbuch ausgehört: Bodenlose Tiefe von Iris Johansen

So ein Mist ist mir schon lange nicht mehr untergekommen. Die Geschichte selbst ist absolut dünn und vorhersehbar, die Figuren sind unendlich flach, die Guten gewinnen völlig problemlos, die Bösen bekommen ihr Fett weg und das heldenhafte Paar reitet in den Sonnenuntergang, obwohl meiner Meinung nach noch Fragen offen bleiben (soll etwa noch eine Fortsetzung erscheinen?????). :evil:

9 Stunden dauert das Ganze und wenn man die ganzen „Seine Lippen spannten sich“ oder „Ihre Lippen spannten sich“ (wenn sie wütend sind) oder „Sie musste lernen, damit umzugehen“ sowie die Delfine weggelassen hätte, wäre die Laufzeit sicherlich deutlich kürzer ausgefallen.

Aber das Schlimmste war die Sprecherin. Okay, sie ist eine Frau und die Geschichte spielt nun einmal nicht in einem von der Außenwelt abgeschnittenen Mädcheninternat oder einem Nonnenkloster, so dass sie bisweilen auch den männlichen Figuren eine Stimme geben musste. Allerdings machte sie das so grauenvoll, dass sich die Männer alle anhören wie Bösewichte in „Kim Possible“ oder als ob sie Luftröhrenkrebs im Endstadium hätten. Selbst die Computerstimme von Stephen Hawking hat dagegen mehr Ausstrahlung!

Dieses Hörbuch kann ich absolut nicht empfehlen! :twisted: :mad:

02
Feb
09

At your own risk

Heute habe ich ein Hörbuch zuende gehört: Totenstarre von Mark Nykanen.

Hui, muss ich dazu sagen… Dieses Buch ist gewiss nichts für Leute mit schwachen Nerven oder einer Tendenz zu Alpträumen. Ich fand es spannend, packend und so gut gelesen, dass ich keine Probleme hatte, mir alles lebhaft vorzustellen.

Der Bad Guy ist ein Bildhauer, der mit seinen Bronzeplastiken, die Familien darstellen, zu Weltruhm gekommen ist. Wie er diese Plastiken jedoch entwirft, ist sein Geheimnis…

Das Buch ist spannend. Gewalttätig, sicher. Aber die Gewalt ist nicht unmotiviert, auch wenn sie einem ziemlich kranken Hirn entspringt (und man sich dann auch fragt, auf was für Ideen manche Schriftsteller kommen, aber das konnte man sich bei Thomas Harris auch fragen. Und Hannibal fand ich viel ekliger.) Sex kommt auch drin vor, nicht nur in der Blümchen-Variante, aber auch hier muss ich sagen, dass ich schon deutlich perversere Bücher gelesen habe.

Wer also Spannung à la Schweigen der Lämmer oder Roter Drache mag, der könnte sich hier dran wagen…




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