Der letzte Tag begann sehr sehr heiß, aber nichtsdestotrotz schleifte ich meine Familie mit freundlicher Unterstützung des HVV in ein Gewerbegebiet nahe des Hafens. Dort ist nämlich die Hamburger Wollfabrik und dort wollte ich erbarmungslos zuschlagen, um Wolle für Schals für meine drei Männer zu kaufen. (Auch wenn es mich ziemlich Überwindung gekostet hat, bei diesem Wetter an Schals zu denken…)




Als „Ersttäterin“ wurde ich erst einmal aufgeklärt, wie das mit dem Wolle zusammenstellen funktioniert und was alles möglich ist. Damit die drei Männer mich nicht stören, wurden sie von der netten jungen Verkäuferin erst einmal in die „Spielecke“ (also an einen Tisch) verfrachtet und mit Kaffee, Wasser und Keksen ruhig gestellt.
Ich bin – oh Wunder! – tatsächlich fündig geworden und die Kids fanden es ganz klasse, dass sie sich die Wolle für ihre Schals selbst zusammen stellen und dann auch noch beim Spulen zuschauen durften. Die Wolle stelle ich dann in einem eigenen Beitrag vor. Aber die Wollfabrik hat mich nicht zum letzten Mal gesehen…(Witzig fand ich auch, dass nach dem Bezahlen die Tüte mit der Wolle meinem Mann mit den Worten „Das Tragen ist jetzt Ihr Part!“ in die Hand gedrückt wurde…
Ich habe mich dann aber erbarmt und die Tüte in meinen Rucksack gestopft.)
Und trotz 36 °C keine Müdigkeit vorschützen… Auf zur Hafenrundfahrt!
Hiervon nur ein Foto, da auf den anderen zu viele (fremde) Menschen drauf sind…

Leider haben wir nicht die Rundfahrt mit einer Barkasse durch die Speicherstadt gemacht, da Superdad der Meinung war, das schaukele zu sehr zum Fotografieren… 80
Da im Anschluss daran immer noch niemand vor Erschöpfung oder Sonnenstich zusammenbrach, haben wir noch die St. Michaelis-Kirche, besser bekannt als Michel, besichtigt, aber ohne Turmbesichtigung oder Führung, sondern einfach nur so.


Die anderen Fotos von innen sind aufgrund der hohen ASA-Zahl, die Sohn1 an seiner Kamera benutzt hat, so ansehnlich wie ein Ministeck-Bild…
Das Mahnmal der St. Nikolai-Kirche haben wir nur noch von weitem gesehen – wir waren einfach zu platt, um hinzugehen
op: . Aber hey, wir wollen ja auch noch einmal wiederkommen und dann auch noch was zu sehen haben…

Nach ein bisschen Planschen im Hotel-Hallenbad (zur Sauna konnte ich mich nicht aufraffen…
op: ) haben wir den Abend dann unweit unseres Hotels im Dorsia ausklingen lassen. Wenn ich heute die schlechten Kritiken zu diesem Restaurant im Netz lese, dann muss ich mich doch wundern (sie sind allerdings auch schon zwei bis drei Jahre alt…). Das Essen war lecker, die Bedienung schnell und freundlich und die Preise sind – besonders, wenn man das Rhein-Main-Gebiet gewohnt ist – absolut okay! Wer also mal in der Nähe ist, sollte es probieren!
Das war unser Urlaub… Ich will hier wieder weg!!!!!!!
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