Schulprobleme


Nein, dieser Blog mutiert nicht völlig zum Problem-Wälz-Teil, aber im Moment gehen mir eben viele Fragen durch den Kopf und die will ich eben beantwortet wissen, ehe wir eine endgültige Entscheidung fällen. Und da diese Entscheidung vermutlich relativ zeitnah ansteht, hat das Problemelösen auch eine gewisse Dringlichkeit.

Gestrickt wird auch noch: Ein Raglan von oben, bei dem ich derzeit bei den Ärmeln bin und ganz schnell stricke, damit ich fertig bin, ehe die Wolle zu Ende ist. 😉

Und einen Karius-Schal, den ich meiner Mutter zu Weihnachten schenken will. Allerdings habe ich den, obwohl er schon so gut wie fertig war, komplett wieder aufgeribbelt, da er sich an den Kanten fürchterlich eingerollt hat (sah echt aus wie ne Roulade). Ich wollte das heilen, in dem ich einen I-cord-Rand drum rum stricke, aber das hat dem Rollen nicht sooo viel entgegengesetzt.

Jetzt werde ich ihn noch einmal neu stricken und zwar gleich mit angestricktem I-cord-Rand. Und wehe, dass wird nix 👿 !

Zu den Schulproblemen…

Sohn1 ist ja auf dem Gymnasium in der 6. Klasse und hat seit diesem Schuljahr Latein als 2. Fremdsprache. Das gibt es wohl in der Schweiz gar nicht 😦 , dafür müsste er Französisch lernen. Allerdings beginnt die 2. Fremdsprache dort schon in der 5. Klasse, das heißt, es fehlen ihm 2 Jahre in der Fremdsprache (wenn ich mal davon ausgehe, dass die in den anderen Fächern auch nur mit Wasser kochen).

Was tun wir denn da jetzt? Wir können den doch nicht 2 Jahre wiederholen lassen! 😕 Zumal er in den anderen Fächern sich dann zu Tode mopsen würde.

Große Ratlosigkeit macht sich breit…

Nichtsdestotrotz sind wir nach wie vor begeistert von der – potenztiellen – Möglichkeit, ins Ausland auszuwandern!

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  1. 19. Oktober 2008 um 22:23

    Jein,

    jetzt kommt die Lieblings-Antwort für alle, die sich irgendwas über die Schweiz fragen:
    „Das ist halt von Kanton zu Kanton verschieden“ 😉

    Zürich hat ein anderes System als der Aargau – aber hier im Aargau ist es so, die Oberstufe beginnt in der 6.Klasse, damit auch Franz, und mein Sohn belegt seit diesen Sommer in der 7.Klasse Latein.

    Latein lässt sich aber GARANTIERT auch an Zürcher Gymnasien belegen (die heissen dort nämlich auch so, im Gegensatz zum Aargau, wo sich das Bezirksschule nennt *g*), denn ohne sind viele Berufszweige bzw. Maturatypen (Abi bei Euch) nicht erreichbar. So hinterwälderisch sind wir dann doch nicht.

    Für das (noch) fehlende Französisch wird sich bestimmt eine Lösung finden lassen, die keinen Wechsel der Klassenstufe bedeutet, Dein Sohn wird nicht das einzige Kind sein, das ohne Französisch-Kenntnisse in einer Schweizer Oberstufe eingeschult wird – dafür beginnt hier englisch ja später, und ein Kind, das Latein belegt, dürfte durchaus in der Lage sein, diesen fehlenden Stoff in vernünftiger Zeit nachzuholen.

    Liebe Grüsse, Jacqueline

  2. nosupermom
    20. Oktober 2008 um 08:22

    Danke, Jacqueline!

    Siehste, die Antwort mit „Latein gibt’s hier eigentlich gar nicht mehr und wird auch für die Matura nicht mehr benötigt!“ habe ich von einer Schweizerin, die auch in der Schweiz wohnt… Ich wollte auf keinen Fall den Eindruck erwecken, dass ich euch für hinterwäldlerisch halte, das tue ich nämlich nicht!

    Aber wie du schon sagst „Das ist halt von Kanton zu Kanton verschieden….“ 😉

  3. 21. Oktober 2008 um 08:07

    Oh….hätte ich mir kaum vorstellen können das es in der Schweiz kein Latein gibt. Da sieht man wieder wie gut es ist mehr als Eine/n zu fragen. In welche Stadt würdet ihr ziehen? …am besten dort beim Schulamt nachfragen.
    Und ich kann Jaqueline nur beipflichten, die fehlenden Kenntnisse in Französisch kann er sicherlich in angemessener Zeit aufholen, ein Nachhilfelehrer ist sicherlich wertvoll……
    Ein Stück weit beneide ich dich, ich hätte auch gerne ein Tapetenwechsel, oder wenigstens dieses kribbelnde Gefühl im Bauch etwas Neues zu beginnen!

    Kopf hoch, du schaffst das!

    Was ist eigentlich ein I-Cord_Rand?

    ♥ Bonafilia

  4. nosupermom
    21. Oktober 2008 um 10:21

    Beim nachträglich angestrickten I-Cord-Rand schlägst du mit Strumpfnadeln (an beiden Seiten spitz) drei oder vier Maschen an, strickst zwei rechts ab, die dritte wird abgehoben, dann aus dem Rand eine Masche aufnehmen und die abgehobene Masche überziehen.

    Und dann schiebst du die Maschen wieder ans Ende der Nadel und beginnst von vorne. Immer auf der Rechten Seite ohne zu wenden. Dadurchziehen sisch die Maschen zusammen, weil du ja den Faden an der Rückseite wieder zum Anfang ziehst und es ergibt so eine Art Kordel (sieht aus wie die Schnur aus ner Strickliesel).

    Beim I-Cord-Rand, der gleich mitgestrickt wird, strickt man die ersten drei oder vier Maschen einer Reihe und die letzten drei oder vier werden nur abgehoben, mit dem Faden vor der Arbeit.

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