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Archive for September 2014

Kitsch oder Kunst?

6. September 2014 3 Kommentare

Solche „Street Artists“ haben wir mehrfach in New York gesehen und es ist wirklich unglaublich, welch tolle Bilder in kürzester Zeit entstehen. Ich hatte sofort Lust in den nächsten Baumarkt zu stürmen und mich mit einer Batterie von Spraydosen auszustatten…

Und auf allen Bildern ist – ganz amerikanisch – das World Trade Center (die älteren LeserInnen erinnern sich…) zu sehen.

Dieses Bild, dessen Entstehung wir verfolgt, aber leider nicht gefilmt, haben, wird bald unser Haus zieren.

2014_NewYork_1132

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Geocaching in den USA – oder: Der Fehler sitzt immer vor dem Gerät

4. September 2014 1 Kommentar

Nachdem wir fast auf den Tag genau ein Jahr nicht mehr geocachen waren (aufgrund zu häufiger caniner Interaktion hatte Superdad die Faxen dicke), hatte ich beschlossen, im USA-Urlaub doch wieder auf Schatzsuche zu gehen.

Da außer dem Aufenthalt in New York auch ein Trip nach Washington DC geplant war, habe ich mir also Pocket Queries für beide Locations gezogen und vor der Abreise aufs GPS-Gerät gespielt.

Und da ich ja die Perfektion in Person bin, musste ich auch nicht überprüfen, ob das auch alles so geklappt hat, wie ich es wollte.

In New York angekommen, schaltete ich erwartungsfroh das Garmin an und sah – nix! Die nächstgelegenen Zaches waren über 300 km entfernt. Sprich: in Washington… Anscheinend hatte das Überspielen der Pocket Query von New York nicht so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt habe. Perfektion my ass! Die Pocket Query am Hotel-PC noch einmal einzuspielen, scheiterte daran, dass ich das Kabel des GPS-Geräts nicht eingesteckt hatte (wozu auch?) und die umliegenden Geschäfte, in denen ich – zugegebenermaßen recht halbherzig – danach gesucht habe, nur Mikro-USBs hatten und keine Mini-USBs.

Egal! Man muss nicht immer und überall cachen und nach einem Jahr Abstinenz war ich auch ziemlich entspannt. Dann aber in Washington!

In Washington am Capitol schaltete ich das GPS das nächste Mal ein – um festzustellen, dass zwar alle Caches drauf waren, aber dafür keine Karte! Unglücklicherweise sind die USA unwesentlich größer als Deutschland und die Karte der USA nicht wirklich in einer Datei enthalten…

Der Tag wurde dadurch gerettet, dass Washington – genau wie New York – doch eher rechtwinklig angelegt ist und die Zaches, die ich machen wollte, alles Virtual Caches entlang der National Mall und der angrenzenden Sehenswürdigkeiten waren, so dass wir einfach dem Pfeil auf dem GPS folgen konnten.

Immerhin sind es an diesem einen Tag – bei ca. 33° C – 12 Virtual Caches geworden. Der Mega-Fail blieb also aus… (Was bestimmt nicht an mir lag!)

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(Hier habe ich mal den Knopf gedrückt, aber es passierte nichts…)

Dass ich mir auf dem Rückflug im Koffer aus irgendwelchen Gründen den Touchscreen meines geliebten Garmins zerdeppert habe und nun eine Reparatur fällig ist, erwähne ich jetzt mal nur am Rande….. ***TILT***

 

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Back to reality

3. September 2014 3 Kommentare

Mittags, 13:00 am Frankfurter Flughafen

Hinter uns liegen 2 Wochen in NYC, wo es wirklich vor netten, freundlichen, entgegenkommenden Menschen wimmelt – mein Eindruck. Alles ist trotz Gewimmels sehr entspannt, weil die Menschen aufeinander Rücksicht nehmen und gesittet miteinander umgehen.

Nach einem – verspätet abgehobenen – Flug von New York nach Frankfurt, auf dem um mich herum nur absolute Vollpfosten gesessen haben und der Service, ehrlich gesagt, unterirdisch war, sind wir – leider – wieder in Frankfurt gelandet, haben mittlerweile auch unsere – TSA-inspizierten und entsprechend beklebten – Koffer wieder und sind wieder eingereist und durch den Zoll.

Der erste Weg führt mich an die frische Luft, die mit 18° C unglaublich kalt ist (nach 33° C in NYC), um eine zu rauchen.

Der zweite Weg führt uns dann zum Aufzug, der uns zum Parkdeck führen soll. 4 Leute, 3 Koffer, jeder noch einen Rucksack. Der kleine Fahrstuhl ist schnell voll. Auf der gewünschten Ebene angekommen, geht die Aufzugtür auf. Leider ist das Aussteigen nicht ohne weiteres möglich, weil direkt, also wie an die Aufzugschwelle genagelt, zwei Seniorinnen mit Rollator davor stehen. Während der Rest der Familie versucht, sich aus der Tür zu schieben, halte ich den „Tür aufhalten“-Knopf gedrückt.

Sofort, also wirklich SOFORT, keift eines der Seniorinnen alten Weiber los: „Was drickt denn die da drin als???“. 

Sofort hat Deutschland mich wieder! Und aus dem Stand ist mir – genervt, wie ich ohnehin war – der Arsch geplatzt! „Ja, was wird die denn da drin schon drücken? Ich halt die Tür auf, du dumme Kuh!“ Holy Cow! Ich bin 51, nicht 14, dass ich einfach mal alle Knöpfchen drücke, damit die Ommas länger fahren müssen oder ihnen der Aufzug erst einmal wegfährt und sie noch warten müssen!

Wie sagte James, der nette Doorman, im Hotel gestern? „What’s next? Back to reality?“

YESSIR!

 

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