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Im Supermarkt


Wie ja bereits häufiger erwähnt, ist einkaufen im Supermarkt für mich die Höchststrafe. Ich gehe ja sowieso nur einmal wöchentlich zum Großkampfeinsatzeinkauf, aber für vier Leute, davon zwei mehr oder minder pubertierende Fresszellen, kommt da einiges zusammen – und ICH HASSE ES!!!!

Sollte Amoklauf jemals olympische Disziplin werden, wähle ich den örtlichen Supermarkt als mein Trainingslager!

Aber hilft ja nix: Einmal in der Woche muss ich ran!

Nicht nur, dass zu jeder beliebigen Zeit in allen Gängen irgendwelche Paletten mit Waren, die aufs Auspacken warten, rumstehen, nein: Es gibt anscheinend Leute, die den Supermarkt mit dem Champs Élysées verwechseln. Da wird gemütlich einhergeschlendert, stehengeblieben, geschaut, gestaunt… Und dann komme ich: Angepisst ob der Tatsache, dass schon wieder eine Woche rum ist, total fixiert auf mein iPhone (da ist nämlich mein Einkaufszettel drauf) und nicht gewillt, eine Sekunde länger in diesen unheiligen Hallen zu verweilen, als unbedingt notwendig. Und wehe, es steht mir jemand in der Schussbahn im Weg! Die letzten beiden Male hatte ich den starken Drang, „Lassen Sie mich vorbei! Ich habe Depressionen!“ zu rufen, um den BILD-Lesern (und davon gibt es reichlich, wenn ich dem Inhalt der Einkaufswagen Glauben schenken darf) mal so richtig Angst zu machen…

Wenn dann endlich die Kasse in Sicht ist, fängt der Stress erst richtig an. Der ganze Krempel muss in einer einigermaßen sinnvollen Reihenfolge aufs Kassenband gelegt werden und das ganze in einer Geschwindigkeit, die gewährleistet, dass ich fertig bin, bevor die Kassiererin anfängt. Führt dazu, dass ich doch häufiger mal Leute mit wenigen Artikeln förmlich nötige, doch bitte vorzugehen… (Die denken dann, ich sei nett! Pah! Reiner Selbsterhaltungstrieb!)

Beim letzten Einkauf hatte ich dann eine Kassiererin erwischt, so was habe ich echt noch nicht erlebt! Die guckte sich tatsächlich alle möglichen Teile ganz genau an, bspw. die Pizza. Drehte und wendete sie, las genüsslich die Zutatenliste und erklärte mir freudestrahlend, dass sie noch auf der Suche nach etwas sei, dass sie am Abend essen könne. HALLO???!!!! Ich will nach Hause! Lies ein Koch buch oder eine der Millionen Kochzeitschriften in eurem Zeitschriften egal oder latsch in der Pause durch die Regale, aber BEEIL DICH!!!!

Ich glaube wirklich, dass ich demnächst mal den REWE Lieferservice ausprobiere. Das, was das koste, verfahre ich auch an Benzin und meine Nerven sind es mir wert. Dann bräuchte ich nur Frischfleisch im Laden zu kaufen (das will ich schon sehen…) und dafür brauche ich nicht in den großen Markt zu fahren, sondern bekomme es auch hier am Ort.

  1. 6. April 2015 um 08:15

    Hihihi, ich geh manchmal in Frankreich einkaufen, da ist es noch viel schlimmer. Da sind die Gänge noch enger und die Franzosen bleiben einfach irgendwo stehen, um sich zu unterhalten. Da ist es völlig schnuppe, ob jemand vorbei will. Französische Supermärkte haben mich auch schon ein paar wertvolle Nerven gekostet😉

  2. 19. Mai 2015 um 08:54

    Ich hasse es auch. Und ja, einkaufen ist die Höchststrafe. Wobei das Shoppen von Klamotten noch einen Tick furchtbarer ist. Im Supermarkt weißt du, dass es schnell vorbei ist und du meist genau das bekommst, was du willst – okay, Ausnahmen bestätigen die Regel, aber meist läuft es so. Aber die Suche nach neuen Klamotten ist die Höchststrafe. Ohne die Möglichkeit des Onlineshoppings würde ich wohl rumlaufen wie der letzte Höhlenmensch. *g* Vielleicht habe ich mein Shoppingkontingent in der Teeniezeit aufgebraucht. Damals hat es Spaß gemacht und gemeinsam mit Freundinnen war Shopping das liebste Hobby. Unvorstellbar…😛

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