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Posts Tagged ‘Geocaching’

Geocaching in den USA – oder: Der Fehler sitzt immer vor dem Gerät

4. September 2014 1 Kommentar

Nachdem wir fast auf den Tag genau ein Jahr nicht mehr geocachen waren (aufgrund zu häufiger caniner Interaktion hatte Superdad die Faxen dicke), hatte ich beschlossen, im USA-Urlaub doch wieder auf Schatzsuche zu gehen.

Da außer dem Aufenthalt in New York auch ein Trip nach Washington DC geplant war, habe ich mir also Pocket Queries für beide Locations gezogen und vor der Abreise aufs GPS-Gerät gespielt.

Und da ich ja die Perfektion in Person bin, musste ich auch nicht überprüfen, ob das auch alles so geklappt hat, wie ich es wollte.

In New York angekommen, schaltete ich erwartungsfroh das Garmin an und sah – nix! Die nächstgelegenen Zaches waren über 300 km entfernt. Sprich: in Washington… Anscheinend hatte das Überspielen der Pocket Query von New York nicht so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt habe. Perfektion my ass! Die Pocket Query am Hotel-PC noch einmal einzuspielen, scheiterte daran, dass ich das Kabel des GPS-Geräts nicht eingesteckt hatte (wozu auch?) und die umliegenden Geschäfte, in denen ich – zugegebenermaßen recht halbherzig – danach gesucht habe, nur Mikro-USBs hatten und keine Mini-USBs.

Egal! Man muss nicht immer und überall cachen und nach einem Jahr Abstinenz war ich auch ziemlich entspannt. Dann aber in Washington!

In Washington am Capitol schaltete ich das GPS das nächste Mal ein – um festzustellen, dass zwar alle Caches drauf waren, aber dafür keine Karte! Unglücklicherweise sind die USA unwesentlich größer als Deutschland und die Karte der USA nicht wirklich in einer Datei enthalten…

Der Tag wurde dadurch gerettet, dass Washington – genau wie New York – doch eher rechtwinklig angelegt ist und die Zaches, die ich machen wollte, alles Virtual Caches entlang der National Mall und der angrenzenden Sehenswürdigkeiten waren, so dass wir einfach dem Pfeil auf dem GPS folgen konnten.

Immerhin sind es an diesem einen Tag – bei ca. 33° C – 12 Virtual Caches geworden. Der Mega-Fail blieb also aus… (Was bestimmt nicht an mir lag!)

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(Hier habe ich mal den Knopf gedrückt, aber es passierte nichts…)

Dass ich mir auf dem Rückflug im Koffer aus irgendwelchen Gründen den Touchscreen meines geliebten Garmins zerdeppert habe und nun eine Reparatur fällig ist, erwähne ich jetzt mal nur am Rande….. ***TILT***

 

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Weihnachtszeit – Zeit für Geschenke


Das hat sich auf jeden Fall das Team von Geocaching Dessau, die jetzt unter gocacher firmieren, gedacht. Und daher haben sie Preise in Hülle und Fülle akquiriert und bringen diese nun zu Weihnachten unters (geocachende) Volk! 😀

Da sind ja einige nette Gadgets dabei, insbesondere interessant finde ich die Sanyo Mobile Booster, mit denen man unterwegs auch mal sein iphone aufladen kann. Tolle Sache, das! Aber auch zusätzliche Eneloops kann man immer gebrauchen, denn wenn wir erst im neuen Jahr (dieses Jahr wird das wohl nichts mehr… 😦 ) die 1000 Caches voll machen, dann gibt es kein Halten mehr und dann wird gnadenlos weiter gecacht und dann brauchen wir Akkus :mrgreen:

Aber auch die Super-Trouper-Geocache-Owner-Grundausstattung finde ich toll. Nie wieder nach der richtigen Dose suchen (also zuhause, weil man einen Cache legen will…)!

Ihr seht schon: Ich bin überhaupt nicht gierig auf den Hauptpreis, was daran liegen kann, dass ich mit meinem Oregano sehr zufrieden bin und das Falk-Gerät noch gar nicht einschätzen kann.

Ihr dürft, wie immer, gerne Daumen drücken! Danke!

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CAPTCHA


Bei Rätselbuches gibt es ja häufig einen Geochecker, mit dessen Hilfe man überprüfen kann, ob die errechneten Koordinaten stimmen. Und auch hier, so wie bei vielen anderen Seiten im Web, gibt es diese nervige CAPTCHA-Abfrage, bei der man mehr oder weniger lesbare Buchstaben-Zahlen-Kombinationen eingeben muss, um zu beweisen, dass man ein Mensch ist.

Die gestrige Abfrage hat allerdings dem Fass den Boden ausgeschlagen:

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Ich hasse meinen Reviewer

3. Dezember 2011 8 Kommentare

Reviewer bei Groundspeak zu sein ist bestimmt ein hartes Brot. Jede Menge Leute, die halbgare Caches legen, minutiös begründen können, warum gerade bei ihrem Cache eine Ausnahme gemacht werden muss soll, alles ehrenamtlich und sich dann auch noch auf ellenlange Diskussionen einlassen müssen.

Ich folge einigen Reviewern auf Twitter und amüsiere mich sehr über die Bröckchen aus den Cachelistings, die sie veröffentlichen. Und ich habe Respekt vor ihrer Arbeit, weil ich aus eigener Erfahrung weiß, was Ehrenamt bedeutet. Vollzeitarbeit für lau! 👿

Hier in unserem Dunstkreis haben wir allerdings einen Reviewer, der irgendwie unter Allmachtsfantasien zu leiden scheint und glaubt, aus seinem Arsch scheine die Sonne! Da werden Caches nicht freigeschaltet, obwohl sie den Guidelines entsprechen, weil er das nicht will. Punkt! Da werden Begründungen angeführt, die er sich scheinbar in schlaflosen Nächten selbst ausgedacht hat. Da werden Cacheowner der Lüge bezichtigt. Mittlerweile hat er es sich mit so ziemlich jedem Cacher hier in der Gegend verscherzt und müsste wohl, wenn er auf einem Event auftauchen würde, einen Kevlar-Overall tragen und einen Vorkostet mitbringen… 😈

Nun begab es sich, dass der Geburtstag von Sohn1 nahte und wir beschlossen, dem Kind einen Geburtstagscache zu legen. Ein passender Ort war schnell gefunden und ein Döschen versteckt. Und ja: Wir haben einen Fehler gemacht. Wir haben die Entfernung zu einem Mystery-Final in der Nähe nur geschätzt („Ach, das ist doch viel weiter weg…!“) und leider übersehen, dass wir ein Abstandsproblem haben…

Vier Tage vor dem Geburtstag haben wir den Cache gelegt und in der Reviewer Note auch darauf hingewiesen, dass es ein Geburtstagcache werden soll. Die Reviewer Note war nett und freundlich geschrieben, um TPTB milde zu stimmen 🙄

Zwei Tage vor dem Geburtstag kam dann die Reaktion mit dem Hinweis auf das Abstandsproblem! Shit! Was tun?

Also am nächsten Morgen (einen Tag vor dem Geburtstag) im Schweinsgalopp in den Ort gefahren, den Cache umgelegt, ein paar Fotos von markanten Dingen in der Umgebung der Startkoordinaten gemacht, anhand der Fotos zuhause eine flotte Formel ausgetüftelt und den Tradi in einen Multi verwandelt. Na ja, fast… Denn im Eifer des Gefechts habe ich zwar als Cachetyp „Multi“ ausgewählt, bin dann aber sofort zur Eingabe der Wegpunkte gesprungen, ohne die Änderung abzuspeichern.

Nachdem ich dannalles eingetippt hatte, habe ich den Cache also wieder in die Queue gestellt und hatte prompt (was mich sehr gefreut hat) nach 10 Minuten eine Reaktion des Reviewers. Der Cachetyp würde nicht stimmen… 😦 Nun, wo er recht hat, hat er recht und bis jetzt hatte er noch nichts getan, was meinen Unmut erregt hätte. Ich habe also binnen 4 Minuten den Cachetyp korrigiert und dann gewartet…

Und gewartet…

Und gewartet…

Ich bin davon ausgegangen, dass die Reviewer den Cache praktisch automatisiert zu einer bestimmten Uhrzeit freigeben können (so wie ich hier auch Blogeinträge verfassen könnte, die erscheinen, während ich schon schlafe 😉 )und harrte ab Mitternacht der Dinge, die da nun kommen sollten. Nichts!

Auch im Laufe des (Geburts-)Tages tat sich – nichts! Keine Reaktion, keine Nachfrage, keine Reviewer Note und vor allem: KEINE FREIGABE! 👿 👿 👿

Der Geburtstag kam und ging und es passierte – nichts… Es wurden vom gleichen Reviewer ungefähr eine Fantastillion andere Caches veröffentlicht, aber bei meinem? Nichts!

Erst gestern, nachdem ich noch einmal nachgefragt habe, woran es denn nun hänge, wurde kommentarlos innerhalb von einer Viertelstunde freigeschaltet!

Was für ein Riesenarschloch!

Ich plane, einen Geocaching-Krimi zu schreiben, in dem das Opfer ein Reviewer ist und es 50 Verdächtige gibt, die alle ein Motiv und eine Gelegenheit hatten. Agatha Christie lässt grüßen… :mrgreen:

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Eine Rarität


Wer sich schon aktiv mit dem Thema Geocaching auseinandergesetzt hat, ist auch an den so genannten Trackables sicher nicht vorbei gekommen. Trackables sind Travel Bugs oder Geocoins, die auf die Reise von Cache zu Cache geschickt werden. Hier gibt es ganz einfache, sehr originelle oder individuelle, selbst gebastelte, die nur einen Travel Bug-Anhänger (den so genannten Dog Tag) bekommen und käuflich zu erwerbende.

Und es gibt auch echte Raritäten. Zu denen zählen die drei Travel Bugs, die die Gründer von Groundspeak zeigen: Jeremy Irish, Elias Alvord und Bryan Roth.

Wenn ich es richtig verstanden habe, werden diese Trackables nur von den drei Gründern persönlich verteilt, wenn sie auf Events anzutreffen sind.

Das Geocaching Magazin hat letzten Monat eine Verlosung eines kompletten Sets veranstaltet. Und jetzt wollt ihr sicher wissen, wer die gewonnen hat, oder? :mrgreen:

 

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Ist denn schon Weihnachten?


Der Blick in den Kalender zeigt: In einem Monat ist Weihnachten! (Ich persönlich als bekannter Weihnachtshasser konzentriere mich eher darauf, dass übermorgen in einem Monat der ganze Spuk vorbei ist… 👿 )

Aber auch im Winter ist Geocaching ja ein Thema und Geschenke mit Geocachingbezug sind immer fein! Heute nun startet beim Berufsgeocacher, der mit dem Podcast,  eine Verlosung, die sich sehen lassen kann: Tolle Preise mit echtem Mehrwert!

Total genial wäre es ja, das Magellan explorist 610 zu gewinnen, obwohl ich mit meinem Oregano Oregon 450 sehr zufrieden bin. Aber auch die anderen Preise sind nicht von Pappe und so reihe ich mich einfach mal ein in die Reihe der Gewinnwilligen!

In diesem Sinne: Eine schöne Adventszeit! 😀

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Komm, wir wollen Laterne laufen…

13. November 2011 2 Kommentare


…oder so ähnlich lautete gestern das Motto des Geocaching-Events im Nachbarort.

Wir sollten also alle eine Laterne basteln und mitbringen.

Leute! Hallo?! Ich und basteln? Ich hätte vielleicht gerne eine gestrickt oder genäht, aber gebastelt? 😯 Ich bin froh, dass dieses Zwangsbasteln mit Abschluss der Grundschulzeit meiner Kinder hinter mir liegt! 😈

Und gestern war dann der Tag, an dem es sich gelohnt hat, dass ich mich von nichts trennen kann, denn ich konnte aus den Untiefen unseres Kellers drei Laternen aus der Kindergartenzeit der lieben Kleinen einen zweiten Auftritt verschaffen. 😀

Treffpunkt war an einem Parkplatz außerhalb des Ortes (direkt neben dem Friedhof…) und wir zogen dann im Dunkeln (hey, es war doch erst halb sechs!) über die Felder und durch den Wald. Zwischendurch wurden noch ein paar Caches eingesammelt von denen, die sie noch nicht gefunden hatten. Das war richtig schick, wie dann eine Prozession mit Laternen vom Cache aus dem Wald wieder auf den Weg zurückzog. Erinnerte ein wenig an die sieben Zwerge, die aus dem Bergwerk kommen.

Die Cacherkollegen hatten sich ja nicht lumpen lassen und echt schöne Laternen gebastelt, so wie diese hier:

Oder diese:

(Errät jemand den Cachernamen???? 😀 )

Endstation des Laufs war eine Grillhütte, an der schon der Grill vorgeheizt war und ein schönes Feuerchen loderte. Leider hatten wir nichts zum Grillen dabei, weil wir nicht lange bleiben wollten. Schließlich waren drei Viertel der Familie in der abgelaufenen Woche krank gewesen und der Martinsumzug war eigentlich nur ein „Testlauf“, um zu sehen, wie weit die Genesung vorangeschritten ist. Da es aber am Feuer sehr kuschlig war, blieben wir doch länger und genossen es, völlig lässig und entspannt mit bekannten und neuen Gesichtern zu plaudern.

Beim Laternelaufen hatte ich Sohn2 einen meiner wunderschönen, einzigartigen, selbstgestrickten Fausthandschuhe geliehen. Als wir nach dem Event in der Filiale des örtlichen Bulettenbraters aufschlugen, fragte ich mal freundlich nach dem Verbleib des Handschuhs. „Den habe ich dir doch gegeben, Mama!“ erklang die Antwort. Hmmm… Nicht das, was ich hören wollte, denn in meiner Jackentasche war nur ein Handschuh… „Wann denn?“ „Als du da am Feuer standest und dich unterhalten hast. Ich hab gesagt, dass ich ihn hier hinlege und du hast ‚M-hm“ gesagt…“ Äh, ja… 👿 Typische Mama-Reaktion. Frau unterhält sich, Kind kommt und will was, Frau sagt „M-hm…“ und das Kind geht wieder. Kann dann nichts Dolles gewesen sein und alle sind glücklich! Alle? Nee! Ich nicht, denn ich hatte ja jetzt nur einen Handschuh (und keine gleichartige Wolle mehr, um ggf. neu zu stricken). 😦 Ich konnte Sohn2 noch  nicht einmal böse sein…

Leider hatten wir von keinem der noch beim Event Anwesenden eine Handynummer. Aber dann half uns Mr. Zuckerberg! :mrgreen:

Einer der Organisatoren ist sehr reger Facebook-Nutzer und tatsächlich: Gerade war er dabei, dort etwas zu posten. Schnell kommentiert und innerhalb von fünf Minuten war der Handschuh lokalisiert und sichergestellt, so dass wir nach dem Essen noch einmal zurückfahren und ihn abholen konnten. Klar, wer sonst sollte einen Handschuh im Dunkeln im Wald finden können, wenn nicht eine Gruppe Geocacher? 😀 Ist ja deutlich größer als ein Nano…!

Auch wenn gestern dann doch eher der Tag der Martinsgans war, hieß es für mich: Ente gut, alles gut 😀

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