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Posts Tagged ‘Haushalt’

Und sie bewegt sich doch…

9. Februar 2011 8 Kommentare

Jede Woche das gleiche Theater! Ich wasche die Wäsche und bei den Unterhemden von Superdad – er trägt weiße T-Shirts als Unterhemd – bekomme ich beim Zusammenlegen einen regelrechten Schreikrampf. Den leider niemand hört, weil ich dann immer allein zuhause bin… 👿

99,5 % der Unterhemden sind auf links gedreht!

Wie schwer kann das denn sein, beim Ausziehen das Shirt richtig herum zu drehen, bevor es in die Wäsche wandert?????

Diese Frage habe ich nicht nur mir, sondern auch ihm gestellt! Und was kam? Ehrliche Entrüstung! „Iiiich? Ich dreh die Shirts IMMER richtig rum, ehe ich sie in die Wäsche lege!!! Das muss dann an der Waschmaschine liegen! Die dreht sich ja und überhaupt…!“ 😈

Äh? Genau!

Heute habe ich dann wieder Wäsche sortiert. Und was soll ich sagen? Jedes zweite Shirt lag linksherum in der Wäschetonne! Wenn also noch Beweise gebraucht werden, dass die Erde sich dreht, dann kann ich sie liefern (alternativ könnte es auch an tektonischen Plattenverschiebungen liegen). Denn mein Mann macht ja alles richtig… :mrgreen:

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Alle Jahre wieder…

27. Oktober 2008 2 Kommentare

Nein, ich rede nicht vom drohenden Weihnachtsfest, sondern vom kläglichen Versagen der Spülmaschine!

Fast ein Jahr ist es her, dass die Gute die Böse zuletzt die Arbeit verweigerte!

Nachdem wir damals nach einer Ersatzspülerin gesucht haben und uns nicht einigen konnten und überhaupt, habe ich nach ein paar Tagen einfach den Netzstecker wieder eingesteckt und siehe da: Sie brummte nicht mehr und nach einer vorsichtigen Belastungsprobe, die sie erfolgreich absolvierte, tat sie wieder klaglos ihren Dienst!

Bis gestern!

Nach einer Kartoffelpufferorgie und Unmengen von Schüsseln, Gerätschaften und fettigem Geschirr pieselte sie wieder unter lautem Gebrumme auf den Küchenfußboden.

W-u-n-d-e-r-b-a-r !!!!

Jetzt werde ich also wieder ein paar Tage von Hand spülen und erst einmal auf die wundersamen Selbstheilungskräfte des Maschinchens setzen, bevor ich erneut die Suche nach einer Nachfolgerin starte… 👿

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Das Entrümpeln geht weiter

16. Juli 2008 4 Kommentare

Unglaublich, wieviel Spaß es macht zu entrümpeln!

Immer, wenn ich letzte Woche schlechte Laune hatte (erstaunlich oft, weil ich zur Zeit echt fast depressiv bin), habe ich mich in den Keller verkrümelt und Rümpelstilzchen gespielt.

Superdad hat ja die reizende Angewohnheit, leere Päckchenkartons einfach die Kellertreppe runterzukicken. Und so stapelten sich im „kleinen Keller“ (ca. 20 qm!) Kartons aller Größen und Formen. Leere Päckchen, leere Kartons von Elektrokleingeräten, leere Kartons von Elektrogroßgeräten (alles aufzuheben, falls man den Kram mal verkauft; da macht sich OVP immer gut!), leere Kartons von Geräten, die wir schon lange nicht mehr haben und zusätzlich noch etliche Umzugskartons mit Sachen, die kein Schwein mehr braucht und anschaut, die man aber auch nicht so mir nichts, dir nichts wegwirft (alte Fotos und Negative, alte Bücher, die keiner mehr will und benötigt (z.B. Duden von anno Leipzigeinundleipzig oder irgendwelche Kunstbücher, die ich mir in der Oberstufe kaufen musste und nie gebraucht habe…)).

Ich habe also zum Abbau überschüssiger Energie und schlechter Laune den Großteil der Kartons mit bloßen Händen (nennt mich Determinatrix :lol:) kleingerissen und 9 große Kartons mit den Schnippeln gefüllt.

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© Anfisa / PIXELIO

Und was man da unter den Bergen von Mist so alles findet.

Eine Kaffeemaschine (plain vanilla, also nix Senseo oder so was), die ich mal gekauft habe für den Fall, dass unsere Kaffeemaschine mal kaputt geht (Hallo? 😯 Wie krank ist das denn? Wir sind doch nicht im Osten! Gibt doch Läden, die haben immer so viele, dass sie die verkaufen!) wanderte sofort zu Freecycle. Ist mindestens 3 Jahre her, dass ich die gekauft habe und unsere funktioniert immer noch.

Ein Tischventilator. Mal irgendwo gewonnen, ausgepackt, zusammengebaut, für funktionstüchtig befunden und wieder eingepackt, da kein Bedarf. Ebenfalls ab zu Freecycle!

Ein Gepäckraum-Abtrennnetz für einen Opel Astra. Den haben wir schon seit 3 Jahren nicht mehr. –> Freecycle

Ich hatte die Mails noch keine 10 Minuten geschickt, da hatte ich schon die ersten Interessenten und am nächsten Tag waren die Sachen weg! 😀

Drei große Müllsäcke (die 120 l-Teile) habe ich mit Verpackungsmüll (Styropor-Formteile, Styropor-Chips, Styropor-Röhrchen, Blasenfolie und diese lustigen Luftsäckchen vollgestopft). Die dürfen noch anderthalb Wochen im Keller bleiben, bis der Grüne Punkt-Müll abgeholt wird.

Die neun Kartons mit den zerkleinerten Kartonagen habe ich heute zum Wertstoffhof gefahren, zusammen mit zwei asbach-uralten Computern (486er oder so, also praktisch die unmittelberen Nachfolgemodelle von Zuses Z3) nebst Tastatur, Maus, Druckern, einem Faxgerät, einem Rasentrimmer, Unmengen von Kabeln, diversen Kindercassettenrecordern, alten Babyphones, einer alten Stereoanlage nebst Boxen, etlichen Walkmännern…

Dank sei für ein großes Auto mit umklappbaren Sitzen!

Jetzt habe ich zwar immer noch einiges an Zeug rumstehen (Maxi-Cosi, Kindersitz, Dreirad, Roller, Heizstrahler, Kinderbett, Futonbett), aber das wird nach dem Urlaub inseriert und geht dann – hoffentlich – auch weg.

Und vielleicht wird man den kleinen Keller auch irgendwann einmal benutzen können. Vielleicht kann man da ja sogar eine Tischtennisplatte aufstellen? Oder ein Ergometer?

Und der nächste, der einen leeren Karton die Treppe runterkickt, riskiert, dieses Schicksal zu teilen… 👿

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Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags

1. Juli 2008 7 Kommentare

Dieses Buch habe ich schon seit Jahren – und wenn ich richtig mies drauf bin, dann schaue ich dort rein und mache mich mal wieder ans Entrümpeln!

Dieses Mal habe ich mir den Keller vorgenommen. Wisst ihr, was der Nachteil an 60 qm Keller ist? Richtig, es passt wahnsinnig viel Gerümpel rein! 😈

In den Regalen stapeln sich alte Pampers-Kartons, gefüllt mit Unmengen an Baby- und Kleinkindkleidung. Meine Familienplanung ist ja leider abgeschlossen und so wollte ich mich schon seit längerem von den Sachen trennen. Ja, okay, ein paar ganz süße Strampler habe ich aus sentimentalen Gründen aufgehoben 😳 (Nein, ich werde sie später nicht eventuellen Schwiegertöchtern für ihre Erstgeborenen aufdrängen – das habe ich schon bei meiner Schwiegermutter gehasst!!!!) und natürlich die ersten Schuhe.

Aber die anderen Sachen? Nee, was soll ich denn damit?

Ich hatte mal die Idee, sie auf dem Flohmarkt zu verkaufen. Ich wollte keinen großen Reibach machen und mir damit eine Kreuzfahrt auf der QE II finanzieren, aber nichtsdestotrotz habe ich mir die Beine in den Bauch gestanden und bin nichts losgeworden. (Ist es übertrieben, für ein Sweatshirt 1 Euro zu verlangen oder 5 Euro für 10 Bodies? Ich finde: Nein!). Aber es werden nur absolut angesagte Marken gesucht und da wollen die Leute dann auch noch Geld dazu! Echt! 😡

Und dann kam mir die Idee und die habe ich heute umgesetzt! Lieber verschenke ich das Zeug und zwar da, wo es gebraucht wird! Also durfte sich heute das Frauenhaus Frankfurt über 9 Kisten Kleidung freuen! Lt. deren Aussage haben sie derzeit viele Frauen mit kleinen Kindern, die die Kleidung wirklich brauchen!

Und so haben alle was davon! Danke sehr!

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