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Flohmarkt 08/2014: Bücher (Belletristik)


Es geht weiter – und es hört noch lange nicht auf! Ballast abzuwerfen ist sehr befreiend; daher hoffe ich, dass ich hier auch einiges an den Mann / die Frau bringe.

Heute biete ich etwas für die „Game of Thrones“-Fans an: Die „First Law“-Trilogie von Joe Abercrombie: „The Blade Itself“, „Before They Are Hanged“ und „Last Argument of Kings“. Rund 1.800 Seiten Lesespaß. Ich habe die Bücher nur einmal gelesen und sie sind in gutem Zustand. Ich hätte gerne für alle drei zusammen € 20 (inkl. Porto).

Wer nicht gern auf Englisch liest und / oder weniger blutrünstige Lektüre bevorzugt und eher dem literarischen anglo-amerikanischen Kriminalroman zugeneigt ist , der hat vielleicht Spaß an der DuMont Kriminalbibliothek. Ich biete folgende Bücher an:

  1. 1001 – „Schlaf in himmlischer Ruh“ – Charlotte MacLeod
  2. 1002 – Tod im Hexenwinkel – John Dickson Carr
  3. 1004 – Die Wendeltreppe – Mary Roberts Rinehart
  4. 1005 – Tod am Ententeich – Hampton Stone
  5. 1006 – Der Mordfall Bischof – S.S. van Dine
  6. 1007 – …freu dich des Lebens – Charlotte MacLeod
  7. 1010 – Ein Jegliches hat seine Zeit – Phoebe Atwood Taylor
  8. 1011 – Der große Fehler – Mary Roberts Rinehart
  9. 1012 – Die Familiengruft – Charlotte MacLeod
  10. 1013 – Der singende Sand – Josephine Tey
  11. 1014 – Der Tote im Tower – John Dickson Carr
  12. 1018 – Die schottische Selbstmord-Serie – John Dickson Carr
  13. 1020 – Das Album – Mary Roberts Rinehart
  14. 1021 – Wie ein Stich durchs Herz – Phone Atwood Taylor
  15. 1022 – Der Rauchsalon – Charlotte MacLeod
  16. 1025 – Callander Square – Anne Perry
  17. 1028 – Dangerous Davies, der letzte Detektiv – Leslie Thomas
  18. 1029 – Der Mordfall Greene – S.S. van Dine
  19. 1030 – Tod in Verona – Timothy Holme
  20. 1031 – „Der Kater lässt das Mausen nicht“ – Charlotte MacLeod
  21. 1032 – Wer gern in Freuden lebt… – Phoebe Atwood Taylor
  22. 1035 – Madam Wilkins Palazzo – Charlotte MacLeod
  23. 1037 – Der Spiegel aus Bilbao – Charlotte MacLeod
  24. 1038 – „daß Mord nur noch ein Hirngespinst“ – Patricia Moyes
  25. 1040 – Der Sarg des Griechen – Ellery Queen
  26. 1041 – Kabeljau und Kaviar – Charlotte McLeod
  27. 1046 – „Stille Teiche gründen tief“ – Charlotte MacLeod
  28. 1047 – Der Mann aus dem Nichts – Stanley Ellin
  29. 1049 – Zuviel Licht im Dunkel – Michael Innes
  30. 1051 – Mit den linken Bein – Phoebe Atwood Taylor
  31. 1052 – Ein schlichter alter Mann – Charlotte MacLeod
  32. 1053 – Ein zu normaler Mord – Lee Martin
  33. 1054 – Der See des plötzlichen Todes – Timothy Holme
  34. 1058 – Die leere Kiste – Phoebe Atwood Taylor
  35. 1061 – Tod einer Diva – Lee Martin
  36. 1062 – Der Mordfall Canary – S.S. van Dine
  37. 1063 – Wenn der Wetterhahn kräht – Charlotte MacLeod
  38. 1064 – In der Hitze der Nacht – John Ball
  39. 1068 – Menschenfischer – Paul Kolhoff
  40. 1069 – Das ägyptische Kreuz – Ellery Queen

Einige davon habe ich selbst schon gebraucht gekauft. Ich hätte gern € 2 pro Buch (plus Porto), aber am allerliebsten würde ich alle zusammen für € 55 abgeben (inkl. Porto), weil sie einfach so schön zusammen aussehen.

Alle 11 Bücher von Charlotte MacLeod sind reserviert!

Gelesen im Juli


Dank der Ferien habe ich in diesem Monat wieder mal etwas mehr gelesen:

Gelesen

Titel                                  Autor                                       Seiten
Numbers                                Rachel Ward                                  362
Erebos                                 Ursula Poznanski                             485
Halting State                          Charles Stross                               336
The Lightning Thief                    Rick Riordan                                 400
The Sea of Monsters                    "                                            304
Zusammen 1.887 Seiten.

Hm, wenn ich das so sehe, war wohl wieder einmal Jugendbuch-Monat… 😀

Numbers erzählt die Geschichte von Jem, die aus eher zerrütteten Verhältnissen kommt und seither von Pflegefamilie zu Pflegefamilie wandert. Was niemand weiß: Sie sieht Zahlen in den Augen der Menschen, mit denen sie spricht. Und die Zahlen geben das Todesdatum der Person an. Weil sie eigentlich das alles nicht wissen will, zieht sie sich sehr zurück und vermeidet soziale Kontakte. Ihr Schulkamerad Spinne findet trotzdem einen Zugang zu ihr und gemeinsam mit ihm schwänzt sie die Schule, von der sie ohnehin nicht viel hält. Bei einem Besuch am London Eye passiert es: Jem sieht in den Augen aller Umstehenden das gleiche Datum: Heute! Und ihr ist klar, das etwas Schreckliches passieren wird. Sie ergreift mit Spinne die Flucht, aber dadurch machen sich die beiden verdächtig, als tatsächlich ein Anschlag verübt wird. Gehetzt von der Polizei haben sie nur einander und ihre Freundschaft.
Ein spannendes Jugendbuch ohne strahlende Helden, sondern mit Personen, die Ecken und Kanten haben und dadurch sehr authentisch wirken. Ich würd’s mal so ab 13 Jahren empfehlen.

Erebos hat mich sofort in den Bann gezogen. Nick, der Protagonist, bekommt in der Schule eine CD mit einem Computerspiel zugesteckt. Einige aus seiner Klasse spielen es bereits, aber man erfährt nichts darüber. Alles top secret! Als er es ausprobiert, ist er fasziniert: Das Spiel weiß alles über ihn. Und lässt ihn nicht mehr los! Um sich zu beweisen und weitere Level aufzusteigen, muss er nicht nur in der fantastischen Onlinewelt gegen seine Mitspieler und finstere Gestalten kämpfen, sondern auch im richtigen Leben Mutproben bestehen. Das Spiel verknüpft plötzlich alles: sein richtiges Leben und sein Alter Ego im Spiel, welches immer wichtiger für ihn wird. Und dann soll er einen Menschen umbringen.. In echt…
Das Buch ist wahnsinnig spannend, weil wirklich auch beim Lesen die Grenzen zwischen „Das könnte aber echt so passieren!“ und „Ach, ist doch alles nur fiktiv!“ verwischen.
Ebenfalls eine ganz klare Empfehlung für Jugendliche ab 13, besonders die, die nicht vom Computer weg wollen! 🙂

Halting State dreht sich ebenfalls um die Onlinewelt, ist aber kein Jugendbuch, sondern ein Sci-Fi-Krimi in der Welt der MMORPGs. Ein Einbruch auf einem der Server eines Spielehosters lässt hinterlegte Waffen und Schätze verschwinden. Die mit dem Fall betraute Wirtschaftsprüferin der Versicherung, Elaine, und der glück- und arbeitslose Programmierer Jack versuchen der Sache auf den Grund zu gehen und entdecken bald, dass die dahinter steckende Verschwörung viel tiefer geht. Finstere Mächte aus dem Fernen Osten haben das gesamte Computernetz Schottlands infiltriert und planen einen Schlag gegen die EU.

The Lightning Thief und The Sea of Monsters sind wieder Jugendbücher. Eigentlich fast schon Kinderbücher (so in einer Altersklasse wie der erste Harry Potter), aber da man doch ein paar Brocken Englisch können sollte, empfiehlt es sich ab der 7. Klasse (also ab dem dritten Lernjahr; das olle Grundschulenglisch rechne ich jetzt mal nicht mit…).
Percy Jackson hat immer Ärger an seinen Schulen. Bis jetzt ist er noch von jeder geflogen. Er ist der einzige Sohn einer sehr leidensfähigen allein erziehenden Mutter, Legastheniker und ADSH-Kind. Und – wie er jetzt erfahren muss – ein Halbgott! Frucht eines Techtelmechtels zwischen seiner Mutter und einem griechischen Gott. Allerdings lebt er nicht auf einer verträumten Kykladen-Insel, sondern im heutigen New York. In einem Sommercamp trifft er auf andere Halbgötter und -göttinnen (ja, die griechischen Götter sind sehr umtriebig) und erfährt, dass nur er einen Krieg im Olymp stoppen kann. 10 Tage hat er dafür Zeit… Auch im zweiten Band muss Percy sich fast unlösbaren Aufgaben stellen.
Das Konzept ist nicht unähnlich zu Harry Potter, aber doch irgendwie anders und sehr sehr witzig geschrieben!

Vielleicht ist ja etwas für euch und/oder eure Kinder dabei! 🙂

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Gelesen im Juni


Gelesen

Titel                                  Autor                                       Seiten
Last Argument of Kings                 Joe Abercrombie                             704
Anathem                                Neal Stephenson                             928

Anathem habe ich aber nur angelesen, nicht fertig gelesen, da ich in das Buch einfach nicht reinkam... Also wohl nur 760 Seiten.

Last Argument of Kings ist der dritte Teil der „First Law“-Trilogie, von der ich schon The Blade Itself und Before They Are Hanged gelesen habe. Empfehlenswert, wenn man sarkastischen (fast zynischen) Humor mag und vor ein bisschen blutigem Gemetzel nicht zurückschreckt.

Von Neal Stephenson hatte ich ja schon Cryptonomicon gelesen, was mir gut gefallen hat, aber mit Anathem wurde ich nicht warm… 😦

Dieser Monat ist also lesetechnisch nicht wirklich ergiebig gewesen.

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Gelesen im Mai

2. Juni 2010 1 Kommentar

Gelesen

Titel                                  Autor                                       Seiten
Der Erdbeerpflücker                    Monika Feth                                 352
Der Mädchenmaler                       "                                           384
Der Scherbensammler                    "                                           384
Der Schattengänger                     "                                           416
Before They Are Hanged                 Joe Abercrombie                             592
Just Take My Heart                     Mary Higgins Clark                          336
Still Life                             Joy Fielding                                384
Insgesamt also 2.848 Seiten

Die ersten vier Bücher habe ich aus der Schulbücherei und es handelt sich um Jugend-Psychothriller, die demzufolge nicht so blutig und bizarr sind, wie ich es mag *hust*, aber so ganz nett. Wer also was für junge Mädchen sucht, der wird hier mit Sicherheit nicht falsch liegen.

Before They Are Hanged ist die Fortsetzung von The Blade Itself, das ich im April gelesen habe. Auch hier wieder „viel Feind, viel Ehr“ und ein wunderbar sarkastischer Humor, der die etwas eigenwilligen Charaktere sympathisch macht. Der dritte Teil ist schon angelesen…

Just Take My Heart ist ein Gerichtsthriller, bei dem sich ein Mann für den Mord an seiner getrennt lebenden Ehefrau rechtfertigen muss. Er beteuert seine Unschuld, aber alle Beweise und der Hauptbelastungszeuge sprechen gegen ihn. Aber zunehmend hat auch die Staatsanwältin Zweifel an seiner Schuld… In bewährter Mary Higgins Clark-Manier geschrieben und auch ein Buch zum „Dranbleiben“.

Still Life ist ebenfalls ein Psychothriller. Eine junge Frau liegt nach einem Unfall im Koma. Sie kann alles hören, aber sich ihrer Umwelt nicht bemerkbar machen. Und sie erfährt einiges über ihre Familie und ihre Freunde, dass sie so nicht für möglich gehalten hätte. Vor allem, dass ihr Unfall kein Unfall war – und dass ihr Möchtegern-Mörder noch nicht fertig ist mit ihr. Sie hat nur eine Chance: Sie muss aus dem Koma erwachen! Wer Joy Fielding kennt, weiß dass auch bei ihr die Heldin nicht einfach so am Ende des Buches stirbt, aber die Geschichte ist trotzdem spannend und auch mit Humor geschrieben, so dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe.

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Gelesen im April


Spät kommt sie, doch sie kommt… Aber eher nicht so umfangreich, denn hier ist dermaßen die Hölle los, dass ich kaum noch zum Lesen komme! Ein dreifaches Hoch auf das Ehrenamt! 👿

Gelesen

Titel                                  Autor                                       Seiten
Moon Called                            Patricia Briggs                                302
Lautlos                                Frank Schätzing                                704
The First Law: The Blade Itself        Joe Abercrombie                                544
Insgesamt also 1.550 Seiten

Moon Called ist ein Urban Fantasy-Roman mit Werwölfen, Vampiren, Hexen und allerlei nicht-menschlichen Figuren. Gut geschrieben mit einem trockenen Erzählstil, wie ich ihn mag. Nicht „I hold my breath“-spanned, aber spannend und interessant genug, dass man weiterlesen (und sich die nächsten Bände auch kaufen) will 🙂

Lautlos hat mir sehr gut gefallen, weil die Art des geplanten Verbrechens originell ist, genau wie die Charaktere.

Und der Knüller ist irgendwie The Blade Itself! Ich bin ja nicht so wirklich der Fantasy-Freak (ja, ich habe LOTR gelesen, aber erst im zweiten Anlauf und es war gut und toll, aber ich lese lieber Krmis 😳 , aber dieses Buch ist toll. 6 verschiedene Erzählperspektiven, aber man gerät nicht durcheinander! Trockener Humor und (mir) sympathische Figuren, auch wenn sie doch sehr, ähm, speziell sind. Warnung: Dieses Buch ist nichts für Seelchen, die bei der Beschreibung von Nasenbluten oder aufgeschlagenen Knien schon einen flauen Bauch bekommen und Sternchen sehen. In diesem Buch geht es Gemetzel-mäßig teilweise gut zur Sache und die Jungs und Mädels sind nicht zimperlich, also NICHT! Ich habe mir sofort den zweiten Teil bestellt, damit ich am Samstag weiterlesen kann!

Danke an Sushi für die Empfehlung!

Einundzwanzigster Juli ist ein sehr gutes Jugendbuch. Es beschreibt – anhand einer fiktiven Familie – das Schicksal der Familie von Claus von Stauffenberg, dem Hitler-Attentäter vom 20.07.1944, nach dessen Scheitern.

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Gelesen im März

1. April 2010 5 Kommentare

Nachdem ich mich den ganzen Februar durch den Nationalsozialismus gekaut habe, gab es im März wieder etwas leichtere Kost:

Gelesen

Titel                                  Autor                                       Seiten
Die Abwracker                          Hans-Olaf Henkel                               256
Die Stimme des Dämons                  Grant McKenzie                                 384
The Devil's Bone                       Jefferson Bass                                 320
Einundzwanzigster Juli                 Anne C. Voorhoeve                              352
Carved in Bone                         Jefferson Bass                                 352

Insgesamt also 1.664 Seiten

Die Bücher von Jefferson Bass habe ich mir gekauft, weil Frau Silberblut diese einmal in ihrem Blog gelobt hatte und bin wirklich begeistert. Wer also auf Patricia Cornwell und ihre Kay Scarpetta oder auf Kathy Reichs steht und wem auch bewusst ist, dass bei Autopsien oder anthropologischen Untersuchungen an Toten nicht alles über reines Handauflegen erreicht werden kann, der sollte sich diese Bücher einmal zu Gemüte führen.

Einundzwanzigster Juli ist ein sehr gutes Jugendbuch. Es beschreibt – anhand einer fiktiven Familie – das Schicksal der Familie von Claus von Stauffenberg, dem Hitler-Attentäter vom 20.07.1944, nach dessen Scheitern.

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Gelesen im Februar


Dieser Eintrag wird kurz…

Gelesen

Titel
     Autor
     Seiten
Aufstieg und Fall des Dritten Reiches
     William Lawrence Shirer
     1174

Nicht wirklich leichte Kost und daher bin ich auch erst auf Seite achthundertirgendwas…

Ich kann aber schon jetzt versprechen, dass es im März wieder mehr wird. 🙂

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