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Im Supermarkt

5. April 2015 2 Kommentare

Wie ja bereits häufiger erwähnt, ist einkaufen im Supermarkt für mich die Höchststrafe. Ich gehe ja sowieso nur einmal wöchentlich zum Großkampfeinsatzeinkauf, aber für vier Leute, davon zwei mehr oder minder pubertierende Fresszellen, kommt da einiges zusammen – und ICH HASSE ES!!!!

Sollte Amoklauf jemals olympische Disziplin werden, wähle ich den örtlichen Supermarkt als mein Trainingslager!

Aber hilft ja nix: Einmal in der Woche muss ich ran!

Nicht nur, dass zu jeder beliebigen Zeit in allen Gängen irgendwelche Paletten mit Waren, die aufs Auspacken warten, rumstehen, nein: Es gibt anscheinend Leute, die den Supermarkt mit dem Champs Élysées verwechseln. Da wird gemütlich einhergeschlendert, stehengeblieben, geschaut, gestaunt… Und dann komme ich: Angepisst ob der Tatsache, dass schon wieder eine Woche rum ist, total fixiert auf mein iPhone (da ist nämlich mein Einkaufszettel drauf) und nicht gewillt, eine Sekunde länger in diesen unheiligen Hallen zu verweilen, als unbedingt notwendig. Und wehe, es steht mir jemand in der Schussbahn im Weg! Die letzten beiden Male hatte ich den starken Drang, „Lassen Sie mich vorbei! Ich habe Depressionen!“ zu rufen, um den BILD-Lesern (und davon gibt es reichlich, wenn ich dem Inhalt der Einkaufswagen Glauben schenken darf) mal so richtig Angst zu machen…

Wenn dann endlich die Kasse in Sicht ist, fängt der Stress erst richtig an. Der ganze Krempel muss in einer einigermaßen sinnvollen Reihenfolge aufs Kassenband gelegt werden und das ganze in einer Geschwindigkeit, die gewährleistet, dass ich fertig bin, bevor die Kassiererin anfängt. Führt dazu, dass ich doch häufiger mal Leute mit wenigen Artikeln förmlich nötige, doch bitte vorzugehen… (Die denken dann, ich sei nett! Pah! Reiner Selbsterhaltungstrieb!)

Beim letzten Einkauf hatte ich dann eine Kassiererin erwischt, so was habe ich echt noch nicht erlebt! Die guckte sich tatsächlich alle möglichen Teile ganz genau an, bspw. die Pizza. Drehte und wendete sie, las genüsslich die Zutatenliste und erklärte mir freudestrahlend, dass sie noch auf der Suche nach etwas sei, dass sie am Abend essen könne. HALLO???!!!! Ich will nach Hause! Lies ein Koch buch oder eine der Millionen Kochzeitschriften in eurem Zeitschriften egal oder latsch in der Pause durch die Regale, aber BEEIL DICH!!!!

Ich glaube wirklich, dass ich demnächst mal den REWE Lieferservice ausprobiere. Das, was das koste, verfahre ich auch an Benzin und meine Nerven sind es mir wert. Dann bräuchte ich nur Frischfleisch im Laden zu kaufen (das will ich schon sehen…) und dafür brauche ich nicht in den großen Markt zu fahren, sondern bekomme es auch hier am Ort.

An der Kasse im Supermarkt

20. Februar 2015 2 Kommentare

Wenn ich einkaufen gehe und das Bezahlen ansteht, habe ich ein gewisses System, um meine Einkäufe aufs Band an der Kasse zu legen.

Call me anal-retentive, aber ich möchte gerne die schweren Artikel zusammen wieder in den Wagen räumen können, damit ich hinterher beim Beladen des Autos nicht den halben Wagen umgraben muss, um alle Milchpackungen, alle Jogurtbecher, alle Käsepackungen zusammen in eine Tasche zu packen. Das erleichtert mir nämlich das Aus- und Wegräumen zuhause ungemein.

Anscheinend gibt es aber eine spezielle Ausbildung für Kassiererinnen, jeglichen Anschein von Ordnung dadurch zunichte zu machen, dass man von allen Artikeln, die mehr als 2 Teile haben, max. 2 Teile über den Scanner zieht und dann irgendwas anderes nimmt. Was jegliches System ruiniert…

Ich gehe einmal in der Woche nach der Arbeit einkaufen, habe dann sowieso schon die Schnauze gestrichen voll, da Einkaufen für mich auf einer Stufe mit „Wurzelbehandlung ohne Betäubung“ steht, und es macht mich einfach wahnsinnig, die gescannten Artikel noch einmal neu sortieren zu müssen.

Bin das nur ich oder kennt ihr das auch?

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