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Posts Tagged ‘Weihnachten’

Durchhalten!


In 4 Wochen ist Weihnachten endlich vorbei!

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Schöne Feiertage


Als bekennender Weihnachtshasser wünsche ich trotzdem allen, die daran Spaß haben, schöne Feiertage!

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Der besinnliche Spruch zu Weihnachten

24. Dezember 2009 2 Kommentare

Ich bin ja bekennender Weihnachtshasser und kann dem ganzen Brimborium gar nichts abgewinnen. Erschwerend kommen noch die Zwangs-Verwandtenbesuche hinzu samt der ach-so-interessanten Gespräche über Hinz und Kunz.

Und von allen Seiten kommen die Briefe und Karten und E-Mails mit den erbaulichen Jahresend-Sprüchen. Da kann dieser Blog ja nun wahrlich nicht aus der Reihe tanzen und daher lasse ich euch auch was zum Lesen hier:

Wir alle stricken unser Leben jeden Tag ein Stück weiter.
Die einen stricken liebevoll und sorgsam, und du merkst,
es bereitet ihnen Freude, ihr „Lebenswerk“ zu gestalten.
Die anderen stricken mühevoll und ungern, und du merkst,
es kostet sie viel Kraft, ihr „Leben“ jeden Tag neu aufzunehmen.

Manche wählen ein kompliziertes Muster,
andere ein ganz schlichtes.
Oft ist es ein buntes Maschenwerk,
oder aber ein Stück in tristen, eintönigen Farben.
Nicht immer können wir die Farben selbst wählen,
und die Qualität der Wolle wechselt,
mal weiß und flauschig weich, mal grau und kratzig.

Und öfter lässt man eine Masche fallen.
Oder sie fällt ohne unser Zutun… und zurück bleiben Löcher
und unvollständige Muster.
Manchmal reißt der Faden und es hilft nur ein dicker Knoten.
Wenn wir unser Leben betrachten,
wissen wir genau, welche Stellen das sind.

Es wird für Menschen ein ewiges Geheimnis bleiben,
wieviel Lebensfaden uns noch zu verstricken bleibt.

Du hast die Nadeln in der Hand,
du kannst das Muster wechseln, die Technik oder das Werkzeug.
Nur aufribbeln kannst du dein Leben nicht,
auch nicht ein winziges Stück.

Stricke!

Ich wünsche euch allen geruhsame Feiertage!

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Die PlätzchenRezepteRundreise

5. Dezember 2009 5 Kommentare

Jetzt ist ja wieder hyperaktives Backen in deutschen Haushalten von Nord bis Süd angesagt.

Ich backe (und koche) ja total gerne. Früher haben mich meine Kollegen in der Vorweihnachtszeit besonders geliebt (noch mehr als im Rest des Jahres!), denn ich habe alle möglichen Plätzchen- und Keksrezepte ausprobiert, die die Frauenzeitschriften (ja, ich habe früher einmal tatsächlich Brigitte, Freundin, Für Sie gelesen) hergaben. Jeden Abend stand ich am Backofen und habe blecheweise Kleingebäck produziert. Der Witz dabei? Ich mag überhaupt keine Plätzchen! Ganz selten mal eins oder so, aber doch nicht in diesen Mengen! Bah! Aber backen tu ich gerne! 😀

Und so habe ich jeden Tag körbeweise Plätzchen mit ins Büro geschleppt und an meine Mitstreiter verfüttert! (Ähnliches Verhalten konnte im Frühling/Sommer beobachtet werden, wenn ich mich der Marmeladenproduktion verschrieben habe, obwohl ich – ihr werdet es schon vermuten – keine Marmelade mag…!)

Ja, und jetzt backe ich eben auch wieder und verteile – an Freunde, Bekannte, auf Schulweihnachtsfeiern…

Nur Frauenzeitschriften lese ich nicht mehr, sondern sammle meine Rezepte im Internet.

Und die liebe Ehefrau hat jetzt zu einer ganz tollen Rezepte-Sammel-Aktion aufgerufen, an der ich mich beteiligen werde, um in den Genuss neuer Rezepte zu kommen, damit ich weiterhin Plätzchen backen und verteilen kann!

Nach dem Grundsatz „The more, the merrier!“ lade ich euch ein, einfach mitzumachen!

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Unser Esstisch ist zu groß

26. Dezember 2008 16 Kommentare

Die – erste und stressigste – Hälfte des Weihnachtsfestes ist vorüber.

Gestern Abend war es hier sehr sehr nett. Wir haben lecker gegessen (Bärlauch-Bratwürstchen und Pommes) – auf vielfachen Wunsch zweier minderjähriger Herren und danach die lieben Kindelein beschert.

Als wir sie runter gerufen haben, habe ich den Lütten ans Fenster gerufen, um ihm noch die Rentiere des Weihnachtsmanns zu zeigen und tatsächlich, er hat noch ein Rentier oben am Himmel gesehen… Wie süß ist das denn?

Beide Kinder bekamen ihre Wünsche erfüllt: Ein Bulldozer für Sohn1 und ein Raumschiff für Sohn2 und trotzdem blieben wir weit unter dem Betrag von 306 Euro pro Kind. So viel haben wir nicht einmal zusammen ausgegeben. 306 Euro! Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen! Nicht, dass wir nicht könnten, wenn wir wollten, aber ich finde das einfach nur krank! Am besten noch auf Pump! DAS ist doch nun wirklich nicht der Sinn der Sache…

Bis Mitternacht haben die beiden dann gebastelt und gebaut und es war einfach nur harmonisch!

Heute dann der Besuch bei Superdads Altvorderen. Es gab – wie angedrohtkündigt – Kammkoteletts mit Hackfleisch und einer Käsesoße überbacken, dazu Kartoffelsalat. War nicht mein Ding… Das Hackfleisch war mir viel zu rot und viel zu salzig und von der Käsesoße war nur noch eine schwarzbraune papierdünne Kohlekruste drauf. Laut Rezept sollte das Hackfleisch Mett sein, aber da ja Feiertag und kein tagesfrisches Mett erhältlich ist (hätte man ja einfrieren können), wurde auf zwei Zwiebelmett-Rollen (ihr kennt diese Dinger im Plastikdarm, oder?) zurückgegriffen. Allerdings sind diese ja mit Pökelsalz und das ergibt dann auch nach dem Garen diese – für mich – abstoßend rote Farbe und den fies salzigen Geschmack!

Ich habe mich dann an Kartoffelsalat und dem Nachtisch (Ananascreme) gütlich getan… Und mich höflich, aber bestimmt geweigert, als mir a) das Rezept für diese Backofensteaks und / oder b) die übrig gebliebenen Backofensteaks (zum Aufwärmen für morgen, dann bräuchte ich ja nicht zu kochen…Nee, schon klar! Kochen ist ja auch was ganz was Schlimmes!) aufgenötigt werden sollten!

Später bei meiner Schwägerin großes Gedränge am Kaffeetisch, da auch noch die andere Schwester nebst Mann kam. Harmonische Stimmung bei drögem Kuchen und Doppelschwerter-Kaffee. …und dann kam die Diskussion auf Esstische.

Schwägerin hat einen kleinen Erker, in dem ihr Esstisch steht. Ein runder Tisch, den man ausziehen kann, so dass er oval ist, um den dann aber trotzdem nur 8 Leute eng gepresst passen. Und wenn sie das damals beim Hausbau gewusst hätten, wäre der Erker anders ausgefallen oder vielleicht hätten sie ja doch einen eckigen Tisch stellen können und dann würden da mehr Leute dran passen.

Dann hob meine Schwiegermutter an: Sie hätten ja einen größeren Tisch und den könne man ausziehen, aber er habe nur eine Einlegeplatte und sie hätten erst im Nachhinein erfahren, dass es den gleichen Tisch auch mit zwei Platten gäbe, aber den hätten sie ja leider nicht und das wäre ja immer so eng, wenn dann zu allen möglichen Gelegenheiten elfunddreißig Leute kämen und überhaupt!

Aber – und der vorwurfsvolle Blick richtete sich auf mich – Supermom und -dad hätten ja einen grooooooßen Esstisch und den könne man auch noch ausziehen und da sei viiiiiiel Platz! (Unser Tisch ist ein völlig normaler IKEA-Tisch, dessen Name mir entfallen ist und an den man locker 6 Leute und ausgezogen – der Tisch, nicht die Leute – 10 Personen setzen kann. Vielleicht 12, wenn man auf Tuchfühlung steht und nur übersichtliche Häppchen serviert!)

Und dann begann das Verhör durch meine Schwägerin: Warum ich denn so einen großen Esstisch hätte? Ob wir denn viel Besuch bekämen? Doch wohl nicht! Was wir denn also mit diesem Tisch machten? 😈

Ich musste mir derbe auf die Zunge beißen, um nicht zu sagen, dass ich manchmal der Dekadenz fröne, der Tisch komplett ausziehe und mich dann allein dransetze, um einen Keks zu essen! Himmel noch mal, das ist doch mein Bier!

Ja, wir haben seltenst Besuch! Als Sozialallergiker völlig verständlich, oder? Trotzdem muss ich mir doch keinen Camping-Klapptisch ins Wohnzimmer stellen! Oder mit ’nem Tablett auf dem Schoß auf der Couch essen!:evil:

Jetzt leben wir natürlich in Panik, dass demnächst die Esstisch-Kontrolle vor der Tür steht und unseren Anspruch auf diesen Esstsich kritisch hinterfragt. Hoffentlich bekommt IKEA nicht auch noch Ärger, weil sie beim Verkauf nicht geprüft haben, ob wir eine Esstisch-Berechtigung vorweisen können…

Und beim nächsten Besuch der lieben Familie bei uns werden wir vorher den Esstisch noch untrennbar mit dem Bodenbelag verbinden, damit wir auch anschließend noch geräumig speisen können… :mrgreen:

Morgen sind wir auf jeden Fall wieder en famille und lassen’s uns gutgehen… 😀

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Merry frickin‘ Christmas

23. Dezember 2008 9 Kommentare

Es ist vollbracht!

Die Fahrkarte von meiner Mutter ist wieder unterwegs zur Deutschen Bahn. Einen Tag nachdem ich sie bestellt habe, ist meine Mutter gestürzt und hat sich den Knöchel verstaucht / geprellt / ich-weiß-nicht-was, so dass sie dieses Jahr nicht kommen kann. Ist schon echt blöd und schmerzhaft für sie. Nichtsdestotrotz muss ich leider sagen, dass der Nicht-Besuch zur Feiertagsharmonie beitragen wird. 😳 Denn so gut wir uns am Telefon verstehen, so schlecht harmonieren wir in RL.

Die Einkäufe sind erledigt – und dafür dass heute ein Tag vor Heilgabend ist, war ich angenehm überrascht. 65 Minuten für einen Discounter und einen Supermarkt und 14 km Fahrt. Nicht schlecht! Sollte sich herum gesprochen haben, dass die Läden am Samstag wieder öffnen?

Der Baum – schon (!) gestern gekauft ist bereits geschmückt. Ich hasse diese beschissenen Lichterketten, bei denen der Abstand zwischen den Kerzen   niemals dem Abstand zweier Tannenzweiglein entspricht. Echte Kerzen wären nett, allerdings mit den beiden Halbwilden hier nur dann, wenn wir Weihnachten im Gemeinschaftsraum der örtlichen Feuerwache feiern… Und überhaupt, ich bin ja schon mega-angenervt von dem ganzen Schmonzes, der da auf den Baum zu drapieren ist. Gottseidank besteht hier niemand auf Lametta. Das habe ich schon als Kind gehasst und das kommt mir auch nie nicht ins Haus.

Egal! Das Ding steht jetzt und gut ist!

Morgen sollte es ja traditionell (meine Familientradition) Kartoffelsalat und Würstchen geben, aber irgendwie erzeugte der Vorschlag dieses Jahr nur Gemaule. 👿 Also gibt es Pommes und Bärlauch-Bratwürstchen. Toll!

Am 1. Feiertag haben wir uns – noch in der Annahme, dass meine Mutter kommt – in einem Anfall geistiger Umnachtung bei meinen Schwiegereltern eingeladen. Ich bin – viel zu optimistisch – davon ausgegangen, dass es dort wenigstens an den Feiertagen was Festliches zu essen gibt. (Hier wieder meine Familientradition: Irgendein größeres Geflügel, Rotkohl, Grünkohl, Klöße). Ich hätte es nach 12 Jahren Ehe besser wissen müssen: Es gibt – wenn ich den Beschreibungen von Superdad trauen kann, der das auch nur telefonisch mitgeteilt bekam – ein „ganz tolles neues Rezept, das ist sooooo gut“: Schwenksteaks mit Hackfleischsoße und irgendeinem Schmierkäse überbacken und dazu Kartoffelsalat.
😯 Ich weiß ja nicht… Sie sagt immer, dass sie gerne kocht. Ich frage mich, warum sie es dann nicht lernt! 👿

Anschließend fahren wir noch zu meiner Schwägerin samt Familie zum Kaffeetrinken – immerhin im gleichen Dorf. (Den Kuchen backt meine Schwiegermutter – also gibt es wieder einen trockenen Kuchen aus der Packung mit Schoko – oder noch schlimmer – Zitronenguss. Bäh!) Dort schauen wir uns an, wie es aussieht, wenn man bei Toys’R’Us eine Bombe explodieren lässt. Denn genau das wird bei denen an Weihnachten immer nachgestellt… Kein Geld, immer am Jammern, aber der totale Spielzeug-Overkill. Hauptsache viel Plastik, viel Gedudel und Geblinke und viele Batterien drin. 😈 Und die Kinder wissen gar nicht, womit sie spielen sollen, aber die Omas wollen sich natürlich von der jeweils anderen Oma nicht übertrumpfen lassen beim Gaben-geben… Also wird immer noch eins draufgepackt!
Wenn wir das alles überstanden haben (ich packe meinen Koffer und nehme mit: ein Strickzeug, einen iPod, ein Lunchpaket…), dann fahren wir wieder heim und gehen endlich zum gemütlichen Teil von Weihnachten über. Halleluja!

In diesem Sinne – ich wünsch euch was!

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Second Sock Syndrom?

6. April 2008 1 Kommentar

Aber nicht doch! Nicht bei mir!

Nicht 2 Socken, nein! 48 kleine Socken habe ich fertig! Genau die richtige Anzahl für 2 Adventskalender!

Ein aktuelles Foto habe ich noch nicht, daher hier eins mit paarunddreißig Socken:

Adventskalender-Socken (3)

Ihr bekommt einen Eindruck, oder?

Angefangen habe ich direkt nach Weihnachten.

Muster:
32 M anschlagen
5 Rd 1 re, 1 li im Wechsel
25 Rd gl re
Bumerangferse
18 Rd gl re
Sternchenspitze oder Propellerspitze

Was bin ich froh, dass ich diese Arbeit jetzt hinter mir habe! Normalerweise hasse ich es, irgendetwas doppelt zu machen, was beim Sockenstricken schon viel Disziplin erfordert. Aber gleich 48 mal? Eigentlich ’ne Arbeit fürs Frauengefängnis…

Zum Aufhängen der Söckchen will ich noch zwei Schnüre stricken (I-cord) sowie Wäscheklammern bemalen und mit den Zahlen verzieren, aber wenn das nicht klappt, dann tut’s auch ne Paketkordel und unbemalte Wäscheklammern.

Heute war einer der Tage, an denen ich froh bin, nur zwei Kinder (statt der gewünschten fünf) zu haben. Dieses Gefühl kenne ich noch vom Schultütenbasteln im Kindergarten, das habe ich auch immer gehasst!

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