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Unnötiger Stau (oder: Was fehlt)

14. März 2015 4 Kommentare

Jeden Morgen, wenn ich zur Arbeit fahre, ist in der Gegenrichtung (danke für kleine Dinge!) Stau. Aber so richtig. 9 Kilometer auf der Landstraße. Auto an Auto. Also fast…

Mir ist nämlich aufgefallen, dass in diesem Stop-and-go viele Autofahrer riesige Lücken zum Vordermann lassen. Mit riesig meine ich Lücken von rund 30 Metern. Bei einer angenommenen Länge von 4 Metern pro Auto (und die ganzen SUVs sind ja mindestens ’nen halben Meter länger) ist das verschenkter Platz für mindestens 7 Autos.

Man denkt sich ja so im Stau, dass es völlig wumpe ist, ob man zum Vordermann aufschliesst, da es ja sowieso nicht schneller geht, aber wenn ich – mal angenommen – 20 solcher Lücken habe (und das ist nicht unrealistisch, wie ich auf meiner Strecke feststellen kann), dann verlängert sich der Stau ohne Not um 600 Meter. 600 Meter! Und an angrenzenden Kreuzungen staut es sich dann wieder ebenfalls, weil ja Leute nicht abbiegen können und ihrerseits wieder den Verkehr hinter ihnen behindern. Circulus vitiosus!

Was fehlt, ist eine Möglichkeit um sicherzustellen, dass ein Auto im Stop-and-go-Verkehr zwar ausreichend Abstand zum Vordermann hält, aber auch nicht mehr.

Wenn die Industrie da mal bitte rangehen könnte? Vielleicht im Rahmen der Entwicklung des selbstfahrenden Autos?

 

 

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Hovno

2. Juli 2014 1 Kommentar

Vorgestern habe ich unser Auto zum TÜV bzw. zur Erteilung einer solchen Plakette zum Händler unseres geringsten Misstrauens gebracht. Für die Zeit des Werkstattaufenthalts der Familienkarre bekam ich ein Ersatzfahrzeug, welches vor der Rückgabe wieder zu betanken war. Wenn ich den Wagen nur nach Hause und wieder zurück in die Werkstatt bewegt hätte (vielleicht 10 km insgesamt), hätte ich mir das ja wahrscheinlich gespart, aber da ich tatsächlich ein wenig unterwegs war, musste es sein.

Unser Auto ist ein Touren und der Leihwagen war ein Golf. Grundsätzlich kein Problem und auch das Schalten ging problemlos, obwohl ich jetzt schon viele Jahre Automatik fahre. Außerdem war der Golf ein Diesel und die sind ja bekanntlich schwer abzuwürgen. (Übrigens kann man auch einen Diesel abwürgen, wenn man versucht, im 3. Gang anzufahren…)

Als ich mich also auf den Weg zur Wagenrückgabe mit vorheriger Betankung machen wollte, kam mir die glorreiche Idee, doch erst einmal zu schauen, wie denn der Tankdeckel aufgeht. Beim Touren ist unter dem Haltegriff innen an der Fahrertür so ein Schnupsi, welches den Tankdeckel entriegelt. Leider hatte der Golf das nicht…

Auch die ausgiebige Betrachtung der zahlreichen Knöpfe, Regler, Drehschalter ringsum Armaturenbrett und Mittelkonsole zeigten nichts, dass der Tankdeckelentriegelung dienen könnte. Der große Griff links unterm Lenkrad war für die Motorhaube; das war mir klar, ohne ihn auszuprobieren, und alle anderen Schnupsi-Nupsis waren so beschriftet, dass deren Bedeutung mehr oder weniger klar war, aber nichts mit Tankdeckelentriegelung zu tun hatten.

Offen zugänglich würde der Tankdeckel ja wohl nicht sein; dass hatte ich zuletzt vor 25 Jahren an meiner Ente!

Aber so ein Auto würde ja sicherlich eine Bedienungsanleitung haben. Ah ja, im Handschuhfach, wie erwartet!

Allerdings war das nicht die Instant-Lösung, denn die Bedienungsanleitung war auf – TSCHECHISCH!

Hallo!?!

Ich kann sehr sehr gut Englisch und bin auch durchaus imstande, mir Anweisungen aus einem französischen, italienischen oder spanischen Text herauszufiltern, wenn es denn sein müsste, aber ich meine: TSCHECHISCH?!

Außer dobrý den (guten Tag), pivo (Bier) und McBucek (der von mir sehr geschätzte McBacon) ist da nicht viel…

Bier beim Autofahren ist eine ganz schlechte Idee, hungrig war ich nicht und auch wiederholte freundliche Begrüßungen gen Armaturenbrett gerichtet brachtenmir nicht die Antwort oder die Erleuchtung.

Also nahm ich mir die Bedienungsanleitung trotzdem vor und suchte erst einmal nach den Bildchen, die so erklären sollen, welche Anzeige denn was bedeutet, im Allgemeinen und nach dem Bildchen der Tankuhr im Besonderen. Diese Bildchen sind ja meist irgendwie beschriftet mit Zahlen, deren Bedeutung dann im Text erläutert wird. Die Tankuhr hatte eine 6 und im Text verwies mich die Kennziffer 6 dann auf eine Seite (strana; wieder was gelernt!) im hinteren Teil.

Nach einigem Geblätter konnte ich dann feststellen – dass sich der Tankdeckel tatsächlich „einfach so“ durch Draufdrücken entriegeln lässt! Allerdings wohl nur bei aufgeschlossenen Auto.

Nun stand dem entspannten Tanken nichts mehr im Weg (und ich war ob meiner Blödheit sehr froh, dass ich mir die Gedanken zum Öffnen des Tankdeckels schon zuhause und nicht erst an der Zapfsäule gemacht habe…)

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Und jetzt heißt es: Warten…

12. Januar 2011 3 Kommentare

Wow! Ein Auto hat ja fast so eine lange Lieferzeit wie ein Baby!

Weil unser Leasingvertrag im Mai ausläuft, haben wir nach vielem Suchen und reiflicher Überlegung heute unser neues Auto bestellt!

Und darauf spekuliert, dass wir es vielleicht in der zweiten Woche der Osterferien in der Autostadt abholen können.

Und wann kommt es jetzt? Wahrscheinlich erst Ende Mai! Oder Anfang Juni! Man weiß ja nie!

Boah, am Ende sind dann schon Sommerferien (die fangen hier in Hessen ja dieses Jahr superfrüh an) und dann können wir es auf dem Weg in den Urlaub abholen… :§

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Zwei Leihwagen an einem Tag

20. November 2010 5 Kommentare

Vor einigen Monaten hatte sich Superdad nach einem Nachfolgemodell für seinen Smart erkundigt, will aber noch bis zum Frühjahr warten, weil erst dann das neue Tagfahrlicht verfügbar sein wird. Aber er hatte mit dem Obermufti im Smart-Center ausgemacht, dass er, wenn er das Auto zur Inspektion bringt, einen neuen Smart als Probewagen bekommt.

Als er vor einem Monat den Wartungstermin vereinbarte, hat er noch einmal daran erinnert.

Einen Tag vor der Wartung hat er noch einmal eine E-Mail geschickt.

Am Donnerstag habe ich also für Superdad seinen kleinen Smart in die große böse Stadt zum Smart-Center gefahren, da TÜV und Wartung fällig waren.

Auf das Leihfahrzeug angesprochen, wusste natürlich mal wieder keiner irgendwas. Nach einem kleinen bisschen Rabatz und ein paar Minuten Wartezeit habe ich dann ein Auto bekommen. Unser Smart sollte am gleichen Abend fertig sein, aber das Center wollte sich telefonisch melden.

Mittags klingelte dann mein Handy und der freundliche Service-Mensch teilte mir mit, dass der TÜV noch dies und das und jenes beanstandet hatte und noch zwei Teile bestellt werden müssten. Der Wagen sollte dann erst am nächsten Tag fertig sein.

Null problemo!

Freitag Morgen bin ich also wie gewohnt in die Schulbücherei gefahren. Da mittags nur ein Kind mit mir nach Hause fahren wollte, habe ich auch hierfür den kleinen Leih-Smrt benutzt.

Um 12:00 Uhr klingelt mein Handy und der freundliche Service-Mensch teilt mir mit, dass unser Auto nun repariert sei und nur noch über den TÜV müsse. „Ja, super, dann hole ich es heute Nachmittag ab!“ – „Ähm, wir haben da nur ein kleines Problem…“ – „?“ – „Wir brauchen das Auto, das wir Ihnen gestern mitgegeben haben.“ – „Ja, okay, ich hab hier um 13:45 Uhr Schluss, dann kann ich um 14:15 Uhr bei Ihnen sein.“ – „Äh, nein, also, ähm, das ist etwas spät…“ – „Ja, wann brauchen Sie das Auto denn?“ – „Das müsste eigentlich schon hier auf dem Hof stehen… Das ist nämlich verkauft! Und wird abgeholt!“ 😯 Hallo???? Geht’s noch???? ^^ Ihr könnt doch nicht ein Auto verkaufen und es danach noch verleihen!!!! 😈

„Nun, ich kann hier jetzt nicht weg! Ich kann frühestens um 14:15 Uhr bei Ihnen sein.“ – „Ich habe hier einen Fahrer, der kann Ihnen ein anderes Auto bringen.“ – „Ähm, kann der mir nicht einfach MEINS bringen?“ – „Nein, leider nicht! Das muss ja noch zum TÜV!“ 👿 🙄

Das Ende vom Lied war, dass 20 Minuten später der Fahrer vor der Schule stand und wir einen fliegenden Wechsel der Autos bzw. deren Schlüssel vornahmen. So kam ich in den Genuss, den Rest des Tages mit einem schneeweißen Brabus-getunten Smart durch die Gegend zu fegen, der laut meinem Sohn  sehr gut zu mir passt… 😉 Geht wirklich ab wie ein Zäpfchen.

Aber ich bin ja nett und habe dann doch unseren Smart wieder abgeholt 😀

Und mir vorgenommen, keinen Gebrauchtwagen zu kaufen, wenn ich ihn nicht sofort mitnehmen kann…

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Im Wagen vor mir…

21. April 2010 5 Kommentare

Wenn vor mir ein Taxi fährt und der Fahrer auf der – völlig freien – Bundesstraße nur 80 fährt, sich über eine 7 km lange Strecke langsam auf 100 hochquält, am nächsten Tempo 70-Schild fast eine Vollbremsung hinlegt und am Ortseingang dann fast auf Schrittgeschwindigkeit runterbremst, dann drängt sich mir der Verdacht auf, dass da einer ein Taxi geklaut hat…

Völlig untypisches Verhalten!

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Motorisierte Rentner

2. Februar 2010 8 Kommentare

Warum glauben bei uns im Ort alle gehbehinderten Rentner, dass Krücken oder Rollator als Motorisierung zählen?

Anders ist nicht zu erklären, warum ich jetzt schon mehrfach beinahe so eine dunkel gekleidete Gestalt (wo ist denn das schöne Rentnerbeige im Winter, häh?) umgenietet habe, weil sie wirklich mitten auf der matschigen Straße lang lief. Nicht, um diese zu überqueren, sondern schön mitten auf der Fahrbahn (obwohl die Gehwege im Gegensatz zur Fahrbahn geräumt waren). 😯 Vorzugsweise in Straßen, die so schmal sind, dass ich noch nicht einmal daran vorbei konnte! 👿 Und natürlich in einer Geschwindigkeit, die selbst in einer Spielstraße als Verkehrbehinderung zu werten wäre. Gnarf!

Und warum meinen die, auch noch böse gucken zu müssen, wenn ich mal hupe und ein wenig gestikuliere? 😈

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Peinlich

11. Januar 2010 1 Kommentar

Wie blöd ist das denn?

Nach drei Tagen erstmals wieder das Auto benutzen wollen. 20 cm Neuschnee von der Windschutzscheibe und der Motorhaube gefegt und geschaufelt. Zum Glück war der Schnee locker und pudrig und kein bisschen angefroren. Wunderbar! Herrlicher Winter! So mag ich ihn! Und dann der Schock: Der Kofferraum geht nicht auf! Donnerwetter! So ein Mist! So kalt ist es doch gar nicht, dass die Türen zufrieren! Verzweifelte Gerüttel und Gefluche!

Und dann die Erleuchtung: Der Kofferraum öffnet sich deutlich williger, wenn man das Auto vorher aufschließt… 😳

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